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Hat gut lachen: Seit er Kanzlerkandidat und Chef der deutschen SPD ist, geht es in Umfragen aufwärts mit der Partei: Ex-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/OLIVER WEIKEN

(sda-ats)

Die deutschen Sozialdemokraten haben in der Wählergunst zum ersten Mal seit zehn Jahren die konservative Union aus CDU und CSU überholt. Im Sonntagstrend der Zeitung "Bild am Sonntag" erreichten sie 33 Prozent und lagen damit vor der Union, die auf 32 Prozent kam.

Während die Sozialdemokraten (SPD) gegenüber der Vorwoche einen Punkt zulegte, verloren CDU und CSU einen Punkt. Die Linken lagen unverändert bei acht Prozent und die Grünen bei sieben Prozent. Damit ergibt sich rein rechnerisch eine Regierungsmehrheit für Rot-Rot-Grün, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten ist die SPD im Aufwind und hat in verschiedenen Umfragen deutlich hinzugewonnen.

Die FDP kommt bei der neuesten Erhebung erneut auf sechs Prozent. Die Alternative für Deutschland (AfD) fällt einen Punkt auf neun Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit einem Jahr. Auf die sonstigen Parteien entfallen fünf Prozent, ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte 1885 repräsentativ ausgewählte Personen zwischen dem 9. und 15. Februar.

SDA-ATS