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Der 80-jährige Filmstar Robert Redford eröffnet "sein" Sundance Festival. Er sprach sich dafür aus, Dokumentarfilme als tiefergehenden Journalismus zu verstehen.

KEYSTONE/AP Invision/CHRIS PIZZELLO

(sda-ats)

Hollywoodstar und Festivalgründer Robert Redford hat am Donnerstagabend (Ortszeit) im US-Wintersportort Park City (Utah) das Sundance Filmfestival eröffnet. Es ist das grösste Festival für unabhängige, ausserhalb Hollywoods produzierte Filme.

Bis zum 29. Januar werden über 120 Spielfilme sowie Dokus und Kurzfilme aus Dutzenden Ländern gezeigt. Unter den Eröffnungsfilmen ist die Dokumentation "An Inconvenient Sequel", die Fortsetzung des Oscar-gekrönten Films "Eine unbequeme Wahrheit", in dem der frühere US-Vizepräsident und Klimaaktivist Al Gore vor zehn Jahren die globale Erwärmung beleuchtete.

Das Festival sei nicht direkt politisch, sagte der 80-jährige Redford am Donnerstag, einen Tag vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Es sei aber sehr wichtig, Filmschaffende darin zu unterstützen, ihre Geschichten zu erzählen, auch mit politischen Inhalten.

Redford betonte die Wichtigkeit von Dokumentationen. Nachrichten-Formate würden immer mehr gekürzt, beklagte der Filmstar. Dokus seien als tiefergehender Journalismus wichtiger denn je. Der Machtwechsel in Washington könnte viele Menschen zu einer Gegenbewegung aufrütteln, sagte der Oscar-Preisträger.

SDA-ATS