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Will erst nach 2019 nach Regierungsweihen streben: Nationalrätin Natalie Rickli (SVP/ZH). (Archiv)

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli kandidiert 2017 nicht für den Stadtrat ihrer Geburtsstadt Winterthur. Sie habe sich den Entscheid reiflich überlegt, teilte sie am Samstag auf Twitter mit. Sie sass 2002 bis 2007 im Stadtparlament.

Sie würde einerseits gerne Verantwortung in der Stadtregierung übernehmen, schreibt Rickli. Andererseits habe sie weiterhin Freude am Nationalratsmandat und sei erst vor einem Jahr mit gutem Resultat wieder gewählt worden.

Auch präsidiere sie die Nationalratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen bis Ende 2017. Dieses Amt wolle sie bis zum Ablauf erfüllen. Ihre Schwerpunktthemen in der Medienpolitik mit der Service-public-Debatte sowie bei der Sicherheit mit der Umsetzung der Pädophilen-Initiative und der Strafrechtsverschärfung würden darüber hinaus 2017 bis 2019 aktuell. Ein Doppelmandat als Stadt- und Nationalrätin wäre unrealistisch.

Nach Abschluss dieser Dossiers kann Rickli sich ihren Angaben gemäss aber eine Kandidatur für die Winterthurer Stadtregierung oder für den Zürcher Regierungsrat vorstellen. Sie sei bereit, künftig in einer Exekutivbehörde zu arbeiten, schreibt sie.

Die knapp 40-jährige Rickli arbeitet bei der Werbevermarkterin Goldbach Gruppe. Aktuell wohnt sie in Bern. In der kantonalen Legislative sass sie vom Mai 2007 bis November 2007. Nationalrätin ist sie seit 2007. Sie ist Präsidentin der Aktion Medienfreiheit, einer bürgerlichen Lobbyorganisation für private Medien.

Im September 2012 hatte Rickli ein Burn-Out erlitten. Sie zog sich daraufhin vorübergehend aus der Politik zurück und gab ihr Amt als SVP-Vizepräsidentin ab. Bereits für die Wahlen 2013 hatte Rickli einer Stadtratskandidatur in Winterthur eine Absage erteilt. Sie wurde bisher jeweils mit Glanzresultaten in den Nationalrat gewählt.

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SDA-ATS