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Neuer Eklat um Tennisprofi Yann Marti: Der 28-jährige Schweizer Meister aus dem Wallis wird vom Internationalen Tennisverband (ITF) wegen wiederholten Fehlverhaltens für vier Monate gesperrt.

Marti spielte bereits unter Bewährung, nachdem er am 12. April wegen Verletzungen des Verhaltens-Kodexes provisorisch gesperrt worden war. Danach hätte er sich bis Ende 2016 nichts mehr zuschulden kommen lassen dürfen.

Am 18. Juni fiel er jedoch bei einem Future-Turnier im niederländischen Alkmaar erneut negativ auf. Bei der Niederlage gegen den Portugiesen Pedro Sousa wurden zwei Fälle von "unsportlichem Verhalten" registriert. Welcher Art diese waren, präzisierte die ITF nicht.

In der Folge wurde Marti wegen "grober Fälle von aggressivem Verhalten" bis zum 22. Oktober gesperrt und mit einer Busse von 1000 Dollar belegt.

Der Walliser fiel nicht zum ersten Mal negativ auf. Im Februar 2015 wurde er - bei seinem ersten Davis-Cup-Aufgebot - von Captain Severin Lüthi nach Hause geschickt, weil er mit Martis Reaktion auf dessen Nicht-Berücksichtigung für das erste Einzel nicht einverstanden gewesen war.

sda-ats

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