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Er verfüge über eine "durchdringende Sentimentalität", sagt Dirigent Steve Hackman über Rapper Drake. (Archivbild)

Keystone/AP Invision/SCOTT ROTH

(sda-ats)

Mit der Musik des kanadischen Rappers Drake hätte der russische Komponist Peter Tschaikowski (1840-1893) womöglich nicht viel anfangen können. Nun stossen die beiden zumindest musikalisch aufeinander.

Das Sinfonieorchester in Pittsburgh im US-Staat Pennsylvania will drei Sätze aus Tschaikowskis 5. Sinfonie mit mehr als einem Dutzend Titeln von Drake vermischen. "Für einige mag es eine ungewöhnliche Mischung sein, für andere geradezu abstossend", sagte Dirigent Steve Hackman zum für den 22. März geplanten Konzert. "Diese zwei Komponisten haben mehr gemeinsam, als es scheint, vor allem ihre durchdringende Sentimentalität und die fesselnde und authentische Weise, mit der sie sie ausdrücken."

Drei Vokalisten und ein Rapper sollen gemeinsam mit dem Orchester auftreten, um Texte und Melodien des dreifachen Grammy-Gewinners über die Musik des klassischen Komponisten der Romantik zu legen.

Viele Menschen bewerteten Musik nicht kategorisch nach Genre, sagte Hackman. "Sie verstehen, dass gute Musik gute Musik ist, egal was. Egal, ob es ein Sinfonieorchester oder ein Synthesizer, ein hundertköpfiger Chor oder ein einzelner Rapper ist. In diesem Fall gibt es keinen Grund, warum Tschaikowski und Drake nicht in einer Konzerterfahrung zusammenleben können."

Hackman hat Klassik und Popmusik als Gastdirigent verschiedener US-Orchester schon häufiger kombiniert. Darunter waren Kompositionen von Johannes Brahms mit der Musik von Radiohead, Ludwig van Beethoven mit Coldplay, Béla Bartók mit Björk und Aaron Copland mit Bon Iver.

SDA-ATS