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Uber-Fahrer in London, die keine Grundkenntnisse in Englisch vorweisen, drohen ihre Lizenz zu verlieren. Laut Uber betrifft das etwa 33'000 Fahrer. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP ap/JEFF CHIU

(sda-ats)

Uber-Fahrer müssen in London Grundkenntnisse in Englisch vorweisen. Ein Gericht hat am Freitag entschieden, dass eine entsprechende Anordnung der öffentlichen Verkehrsbetriebe Transport of London (TfL) rechtens ist.

Uber hatte im August dagegen geklagt. Gegen den nun getroffenen Gerichtsentscheid hat das Unternehmen Berufung angekündigt.

Der Taxi-Rivale fürchtet, dass durch die Vorgabe etwa 33'000 Fahrer ihre Lizenz verlieren könnten. Die TfL verlangt von den Fahrern einen Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Der amerikanische Online-Fahrdienstanbieter argumentiert, dass der geforderte Standard zu hoch sei.

Uber vermittelt Mitfahrgelegenheiten per App über das Internet. Damit greift der Fahrdienst vor allem das klassische Taxi-Geschäft an. In vielen Ländern steht Uber deshalb in der Kritik.

In Grossbritannien erlitt Uber im Oktober bereits eine Schlappe als ein Gericht entschied, dass die Fahrer als Arbeitnehmer behandelt werden müssen und ihnen deshalb der Mindestlohn und Feriengeld zusteht. Uber geht gegen dieses Urteil vor. Die Forderung der TfL nach einem rund um die Uhr besetzten Call Center konnte Uber jedoch abwenden.

SDA-ATS