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Uber lässt sich den Frieden mit den Behörden Milliarden kosten. (Symbol)

KEYSTONE/AP/ERIC RISBERG

(sda-ats)

Mit einer Millionenzahlung räumt der umstrittene US-Fahrdienstanbieter Uber Vorwürfe der Wettbewerbsbehörde aus dem Weg, Fahrer mit falschen Versprechungen angelockt zu haben.

Uber Technologies erklärte sich zu einer Zahlung von 20 Millionen Dollar bereit, wie die Wettbewerbsbehörde FTC mitteilte. Mit dem Geld sollen demnach betroffene Fahrer entschädigt werden.

Die FTC hatte Uber vorgeworfen, bei den Einnahmemöglichkeiten in bestimmten Städten übertrieben zu haben, um neue Fahrer zu gewinnen. Auch seien die Bedingungen für ein Programm zur Fahrzeugfinanzierung attraktiver dargestellt worden, als sie in Wirklichkeit gewesen seien.

Laut Wettbewerbsbehörde versprach Uber Fahrern in New York einen mittleren Jahresverdienst von 90'000 Dollar, Fahrern in San Francisco in Höhe von 74'000 Dollar. Die FTC kam in ihren Berechnungen für New York aber nur auf 61'000 Dollar, für San Francisco auf 53'000.

Für die Differenz machte Uber andere Berechnungsarten verantwortlich. Der Fahrdienstanbieter zeigte sich aber "zufrieden", eine Einigung mit der Behörde gefunden zu haben.

Auch Anwälte von Fahrern begrüssten die Vereinbarung. Die Realität der Arbeit sei "weit entfernt vom rosafarbenen Bild", das Apps wie Uber zeichneten, sagte der Gründer einer Fahrervereinigung in New York City, Jim Conigliaro.

SDA-ATS