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Schlecht gelaufen für den tschechischen Finanzminister Andrej Babis: seine ANO-Protestpartei konnte ihren kürzlichen Erfolg nicht wiederholen.

KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER

(sda-ats)

Die Parteien der regierenden Mitte-Links-Koalition haben die Stichwahl zum Senat in Tschechien gewonnen. Gewählt wurden wie alle zwei Jahre 27 der 81 Oberhaussitze. Einen Überraschungserfolg erzielte der christdemokratische Juniorpartner KDU-CSL mit neun Sitzen.

Das geht aus dem am Samstag veröffentlichten vorläufigen amtlichen Endergebnis für die zweite Kammer des tschechischen Parlaments hervor.

Vergleichsweise schwach schnitten die Sozialdemokraten (CSSD) von Ministerpräsident Bohuslav Sobotka ab, die nur zwei Sitze holten, ein Verlust von zehn. Die liberal-populistische ANO-Partei des Finanzministers und Milliardärs Andrej Babis konnte ihren Triumph bei der Regionalwahl vor einer Woche nicht wiederholen, holte aber drei Sitze.

Die konservativen Oppositionsparteien TOP09 und ODS kamen zusammen auf fünf Sitze. Der Rest verteilt sich auf kleinere Parteien. Bei der Stichwahl gaben nur knapp 15,4 Prozent der 2,78 Millionen Berechtigten ihre Stimme ab. Das ist die schlechteste Wahlbeteiligung seit der Gründung des Senats im Jahr 1993.

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SDA-ATS