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Steven Woolfe, UKIP-Abgeordneter im EU-Parlament, stritt sich mit Fraktionskollegen - und brach dabei zusammen. (Archiv)

KEYSTONE/EPA FILE/FACUNDO ARRIZABALAGA

(sda-ats)

Der britische UKIP-Politiker und EU-Parlamentarier Steven Woolfe ist am Donnerstag nach einem Streit im EU-Parlament "in kritischem Zustand" in ein Spital in Strassburg gebracht worden. Später teilte Woolfe mit, es gehe ihm besser.

Er werde aber die Nacht vorsichtshalber im Spital verbringen, hiess es. Vorausgegangen war nach Angaben von Interims-Parteichef Nigel Farage ein Streit während eines Treffens von UKIP-Abgeordneten im Strassburger EU-Parlament.

Woolfe sei "zusammengebrochen", teilte Farage per Twitter mit. BBC berichtete unter Berufung auf ungenannte UKIP-Mitglieder, Woolfe habe sich zuvor mit einem weiteren EU-Abgeordneten einen Faustkampf geliefert.

Woolfe wird als heisser Kandidat für das Amt des UKIP-Chefs gehandelt und gilt als Favorit von Langzeit-Chef Nigel Farage. Die rechtspopulistische Partei befindet sich in einer Führungskrise, seit die Vorsitzende Diane James am Mittwoch ihr Amt nach nur 18 Tagen überraschend niederlegte.

Von der vergangenen Wahl war Woolfe von einem Parteigremium ausgeschlossen worden, weil er seine Unterlagen 17 Minuten zu spät eingereicht hatte.

Am Mittwoch hatte Woolfe angekündigt, er wolle sich erneut um das Amt des Parteivorsitzenden bewerben. Die britische Nachrichtenagentur PA berichtete unter Berufung auf Insider, es sei bei dem Streit im EU-Parlament um Vorschläge Woolfes gegangen, UKIP könne sich der Konservativen Partei in Grossbritannien anschliessen.

Nach dem historischen Votum der Briten für einen Austritt ihres Landes aus der EU am 23. Juni hat die UKIP-Partei ihr wichtigstes politisches Ziel erreicht.

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SDA-ATS