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Es sind Punktverluste, mit denen der FC Basel gut leben kann. Trainer Urs Fischer kommentiert das torlose Remis in Vaduz dementsprechend nüchtern.

Wenn der Erste gegen den Letzten unentschieden spielt, ist das für den Trainer des Leaders meistens ein Grund, um aus der Haut zu fahren. Wenn der Vorsprung aber 16 Punkte beträgt, ist ein solcher Fauxpas gut zu verdauen. "Uns hat die Spritzigkeit gefehlt. Das kann es geben", analysierte Urs Fischer. Der Trainer lobte den FC Vaduz für die starke Defensivleistung und erinnerte daran, dass seine Spieler in den letzten 15 Tagen fünf Partien absolvieren mussten.

Der FC Basel hat in den letzten Wochen die Aufgaben in der Super League fast immer mit grosser Souveränität bewältigt, obwohl ihm der eine oder andere Leistungsträger fehlte. Seit dem letzten November hat er in der Meisterschaft nicht einmal verloren und nur dreimal Remis gespielt. Nun zeigte er in Vaduz einen schwächeren Match. Konsequenzen hat das keine. Am Samstag kann der FC Basel mit einem Sieg daheim gegen Sion den 19. Meistertitel perfekt machen. Hätte er in Vaduz gewonnen, wäre bereits ein Remis ausreichend gewesen.

Der nächste Samstag dürfte also der grosse Tag sein, von dem alle wussten, das er kommt. Speziell wird die Vorbereitung beim FC Basel deshalb nicht ausfallen. Fischer blickte ziemlich gelassen auf die nächste Heimpartie: "Wichtig ist es, sich gut zu regenerieren. Wir werden uns so vorbereiten, wie wir das immer tun."

So unbedeutend die Punktverluste für den FC Basel angesichts seines riesigen Vorsprung sind, so wichtig könnte der Zähler für den FC Vaduz werden, der noch einen Punkt Rückstand hat auf Lugano. Trainer Giorgio Contini freute sich über die Leistung seiner Spieler: "Wir haben viel Laufbereitschaft und Solidarität gezeigt." Zum ersten Mal nach elf Niederlagen gewann Vaduz einen Punkt gegen Basel.

sda-ats

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