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US-Generalstaatsanwältin Lynch übergibt dem indischen Premierminister Modi die Kunstwerke, die vom Kunsthändler Kapoor in die USA geschafft worden waren.

KEYSTONE/FR170079 AP/CLIFF OWEN

(sda-ats)

Die USA haben mehr als 200 gestohlene Kunstobjekte an Indien zurückgegeben, die aus einigen der bedeutendsten religiösen Stätten Indiens geplündert worden waren.

Die Übergabe erfolgte am Montag vor dem Treffen von US-Präsident Barack Obama mit dem indischen Premierminister Narendra Modi in Washington. Bei den Gegenständen handelt es sich nach Angaben des US-Justizministeriums um teils Jahrtausende alte Antiquitäten und wertvolle Artefakte, darunter Bronze- und Terrakotta-Objekte.

US-Strafverfolgungsbehörden stiessen bei seit 2007 laufenden Ermittlungen auf die Objekte. Die meisten Stücke stammen aus Importen des New Yorker Kunsthändlers Subhash Kapoor. Kapoor muss sich in Indien wegen des millionenschweren Diebstahls von Antiquitäten aus verschiedenen Ländern vor Gericht verantworten.

Laut Generalstaatsanwältin Loretta Lynch deckten die Behörden einen der grössten Antiquitäten-Schmuggel auf US-amerikanischem Boden auf. Mehr als 3000 Kunstgegenstände wurden sichergestellt.

Deren Gesamtwert wird auf mehr als 150 Millionen Dollar geschätzt. Lynch übergab die Kunstschätze Modi, der als Premierminister zum vierten Mal in den USA ist.

Bereits 2014 hatte Australien zwei Statuen an Indien zurückgegeben, die aus einem Tempel gestohlen und von Kapoor unter anderem an die australische Nationalgalerie verkauft worden waren.

sda-ats

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