Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Israels Regierungschef Netanjahu vor einer Kabinettssitzung: Aus dem US-Aussenministerium ertönte scharfe Kritik an der Genehmigung der Regierung für über 500 neue Siedlerwohnungen in Ostjerusalem. (Archivbild)

KEYSTONE/AP AFP POOL/GALI TIBBON

(sda-ats)

Die USA haben Israel am Dienstag vorgeworfen, durch Landnahme im palästinensischen Westjordanland die Chancen auf einen Frieden im Nahost-Konflikt systematisch zu schwächen. Anlass für die Kritik war eine neue israelische Genehmigung für Siedlerwohnungen.

Diese Bauvorhaben seien "der jüngste Schritt in einem anscheinend systematischen Prozess der Landbeschlagnahmungen, Siedlungsausweitungen und Legalisierung von Aussenposten, der die Aussicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung fundamental untergräbt", sagte Aussenministeriumssprecher John Kirby in Washington. Die USA lehnten derartige Schritte ab, weil sie "der Sache des Friedens ganz generell entgegenlaufen".

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hatten zuvor den umstrittenen Bau hunderter weiterer Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland sowie in Ost-Jerusalem genehmigt.

Mit dem Schritt erlaubte die israelische Regierung die Ausweitung der Siedleraktivitäten nur wenige Tage, nachdem auch das Nahost-Quartett diese Politik als eines der Haupthindernisse im Nahost-Friedensprozess bezeichnet hatte.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS