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Schon zwei Topmanager von Verizon haben durchblicken lassen, dass die Milliardenübernahme von Yahoo nach Bekanntwerden eines Hackerangriffs auf Yahoo neu verhandelt wird.

KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN

(sda-ats)

Die Übernahme des angeschlagenen Internetriesen Yahoo durch den US-Telekom-Konzern Verizon droht ins Stocken zu geraten. Laut dem Verizon-Chefjuristen Crais Silliman ist davon auszugehen, dass der Datendiebstahl bei Yahoo die Bedingungen für den Deal verändert.

Zwar müsse zunächst der Abschluss von Yahoos interner Untersuchung der Cyber-Attacke abgewartet werden, bei der 2014 über 500 Millionen Nutzerkonten gehackt worden waren. Doch man habe gute Gründe anzunehmen, dass der Datenklau "erhebliche" Auswirkungen habe, sagte Silliman dem "Wall Street Journal" am Donnerstag in Washington.

Anfang der Woche hatte bereits Verizon-Chef Lowell McAdam gesagt, dass die Bedingungen des 4,8 Milliarden Dollar teuren Zukaufs, der im Juli vereinbart worden war, möglicherweise neu verhandelt werden müssten.

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SDA-ATS