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Bisher wurden in der Schweiz rund 100'000 Diesel-Fahrzeuge von VW mit Software-Updates umgerüstet. Die Amag in Dübendorf investiert dafür pro Fahrzeug durchschnittlich 45 Minuten bis eine Stunde Arbeit.

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Der Volkswagen-Konzern hat in der Schweiz im Nachgang an den Abgas-Skandal bisher rund 100'000 der insgesamt 175'000 Diesel-Autos umgerüstet.

Wöchentlich kämen derzeit schweizweit rund 6000 bis 7000 Kunden in die Werkstätten, teilte der Schweizer VW-Importeur Amag am Mittwoch mit. Die bisherigen Rückmeldungen zeigten, dass die Servicemassnahmen reibungslos verlaufen würden und die überwiegende Mehrzahl der Kunden mit der technischen Lösung zufrieden seien, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Im September 2015 hatten manipulierte Abgastests bei VW-Dieselwagen in den USA die gesamte Autobranche und weltweit Autokäufer aufgeschreckt. Die Affäre führte zur schwersten Krise in der Geschichte von VW.

Es zeichnet sich inzwischen ab, dass die Aufarbeitung des Skandals den Konzern allein in den USA rund 20 Milliarden Dollar kosten dürfte. In den USA erhalten Fahrer betroffener Autos mehr als 5000 Dollar Entschädigung. Für Kunden in Europa plant VW sehr zum Ärger der Betroffenen und der Konsumentenschützer keine solche Entschädigung.

SDA-ATS