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Der Winter war in der Schweiz zu kalt und zu trocken. In den Bergen war er zu mild. (Symbolbild).

Keystone/DPA dpa/A3528/_ARMIN WEIGEL

(sda-ats)

Der Winter 2016/2017 war im Mittelland zu kalt und zu trocken. In Zürich-Affoltern betrug das Temperaturdefizit im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 minus 0.6 Grad.

Das Thermometer stieg in Zürich-Affoltern an 18 Tagen dieses Winters nicht über 0 Grad an. Die Zahl an sogenannten Eistagen entspricht dem langjährigen Mittel. Auf der Alpensüdseite gestaltete sich der Winter zu warm und deutlich zu trocken, so dass zeitweise erhebliche Waldbrandgefahr herrschte.

Auch in den Bergen fiel der Winter zu mild aus. Auf dem Pilatus betrug der Temperaturüberschuss 1.6 Grad. Mit mehr als 472 Stunden in den letzten drei Monaten schien die Sonne auf dem Luzerner Hausberg überdurchschnittlich oft.

Ausserdem fiel auch schweizweit deutlich zu wenig Niederschlag, wie der Metterdienst MeteoNews am Mittwoch bilanzierte. Schuld an der Niederschlagsarmut war der aussergewöhnlich trockene Dezember 2016. Einzelne Messstationen in der Schweiz registrierten einen Dezember ohne einen einzigen Millimeter Niederschlag.

SDA-ATS