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Wohneigentum ist in der Schweiz im Juni teurer geworden. (Archiv)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Wohneigentum bleibt in der Schweiz teuer. Die Preise für Einfamilienhäuser sind im Juni schweizweit auf einen neuen Höchststand in diesem Jahr angestiegen. Auch für Eigentumswohnungen musste etwas mehr bezahlt werden.

Schweizweit stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im Juni um 2,3 Prozent, wie das Onlineportal ImmoScout24 am Dienstag mitteilte. Der Preis pro Quadratmeter Nettowohnfläche stieg damit auf 6132 Franken. Lediglich 0,2 Prozent betrug der moderate Preisanstieg bei den Eigentumswohnungen. Der Preis pro Quadratmeter Nettowohnfläche belief sich dabei auf 7158 Franken.

ImmoScout24 erklärt diese doch etwas überraschende Preisentwicklung mit der unterschiedlichen Nachfrage. Eigentumswohnungen seien heute besonders attraktiv, da die Mehrheit der Bevölkerung in städtischen Regionen leben möchte, in denen Wohneigentum meist in Form von Eigentumswohnungen angeboten werde. Stockwerkeigentum sei zudem - da es preislich tendenziell tiefer angesetzt sei als Einfamilienhäuser - auch für Haushalte mit kleinerem Budget erschwinglich.

Über etwas günstigere Preise freuen dürfen sich Mieterinnen und Mieter. Die auf ImmoScout24 Online inserierten Mietwohnungen wurden im Juni um 0,4 Prozent günstiger angeboten. Auch die Auswahl wurde grösser, da die Anzahl inserierter Mietwohnungen innert Jahresfrist um acht Prozent zunahm.

Bei ImmoScout24 rechnet man damit, dass auch nach dem Brexit die Hypothekarzinsen in der Schweiz weiterhin auf einem rekordtiefen Niveau verharren werden und die Nachfrage nach Wohneigentum daher hoch bleiben wird.

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SDA-ATS