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Die Zahl der Todesopfer durch das verheerende Erdbeben in Ecuador hat sich auf mindestens 413 erhöht. Dies teilte das Sicherheitsministerium am Montagabend mit. Der Katastrophendienst verzeichnete ausserdem 2658 Verletzte und das Rote Kreuz 320 Vermisste.

Rund ein Drittel der Toten kamen aus der 55'000 Einwohner zählenden Küstenstadt Pedernales, die grösstenteils zerstört wurde. Daneben wurden auch die Städte Manta und Portoviejo schwer beschädigt. Nach den Worten des Präsidenten Rafael Correa handelt es sich um die schlimmste Katastrophe in Ecuador seit 67 Jahren.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte am Samstagabend vor allem einen rund 100 Kilometer breiten Küstenstreifen 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Quito getroffen. Zahlreiche Gebäude, darunter Hotels, stürzten ein und begruben unzählige Menschen unter ihren Trümmern.

Mehr als 300 Nachbeben verängstigen die Überlebenden, die auf den Strassen neben ihren zerstörten oder beschädigten Häusern ausharrten. Die Regierung mobilisierte 13'500 Soldaten und Polizisten, um Plünderungen zu verhindern und den Weg für die Rettungskräfte zu bahnen. "Der Wiederaufbau wird mehrere Milliarden Dollar kosten", sagte Präsident Rafael Correa.

sda-ats

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