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Kampf dem Feuer am Ufer des Lake Isabella in Kalifornien: Bei schweren Busch- und Waldbränden sterben mindestens zwei Menschen.

KEYSTONE/AP/JAE C. HONG

(sda-ats)

Bei einem Waldbrand im Zentrum des US-Bundesstaates Kalifornien sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei Feuerwehrleute seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Brandbekämpfungsbehörden am Freitag.

Mindestens hundert Gebäude wurden zerstört, rund 1500 weitere waren von den Flammen bedroht. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Das Feuer war am Donnerstag aus unbekannter Ursache ausgebrochen und breitete sich rasend schnell aus. Von 20 Quadratkilometern Fläche am Donnerstagabend vervierfachte es seine Grösse bis Freitag.

Mehrere Autobahnen mussten gesperrt werden. Rund 600 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das Feuer sei "eines der zerstörerischsten, die ich je erlebt habe", sagte Feuerwehrchef Tyler Townsend der "Los Angeles Times".

Kalifornien leidet seit fünf Jahren unter einer Rekord-Dürre, Bäume und Büsche sind verdorrt und gehen beim kleinsten Funken in Flammen auf. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad und mehr verschärft das Waldbrandrisiko weiter.

Insgesamt wüten in den USA derzeit mehr als 15 grosse Wald- und Buschbrände, die meisten im Südwesten des Landes. Dort waren Anfang der Woche mindestens fünf Menschen der extremen Hitzewelle zum Opfer gefallen, unter ihnen auch zwei deutsche Wanderer.

sda-ats

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