Zürich (awp/sda) - Der Zürcher Bankenverband will sich am Mittag mit Vertretern der "Occupy Paradeplatz"-Bewegung zum Gespräch treffen - auch wenn die Protestierenden ein Treffen ablehnen. Das Angebot stehe nach wie vor, hiess es beim Bankenverband am Mittwoch auf Anfrage.
Die "Empörten" könnten nicht an das Treffen kommen, weil es eine konsensorientierte und basisdemokratische Bewegung nicht erlaube, eine Delegation zu entsenden, begründete zuvor die Bewegung ihre Absage. Es sei aber möglich, eine Botschaft zu überbringen.
Die Bewegung lädt die Bankenvertreter stattdessen zu einer Vollversammlung ein, die am Donnerstagabend auf dem Lindenhof stattfindet. Daran könne aber der Bankenverband nicht teilnehmen, schreibt dessen Präsidiumsmitglied Hans-Peter Portmann in einem Brief an die "Empörten".
Aufgrund der fehlenden Bewilligung stelle die Besetzung des Lindenhofs eine "illegale Aktion in einem rechtsfreien Raum" dar. "Mit unserer Anwesenheit würden wir dies stillschweigend tolerieren", schreibt Portmann weiter. Durch sein Amt als Kantonsrat sei er dazu verpflichtet, sich an die Gesetze zu halten.

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