Abstimmung vom 28.9.2014

Die Explosion der Krankenkassenkosten bremsen; die Krise im Gastronomiesektor bekämpfen. Dies waren die Ziele der Befürworter zweier Initiativen, die das Schweizer Stimmvolk im In- und Ausland am 28. September ablehnte. Das erste Anliegen schlug vor, die privaten Krankenkassen durch eine staatliche Einheitskasse zu ersetzen. Die zweite Volksinitiative verlangte, dass Restaurants mit dem gleichen, tieferen Mehrwertsteuersatz besteuert werden, wie Schnellimbisse.

Resultate
Der Prämienanstieg ist auch Ausdruck des medizinischen Fortschritts.

Presseschau

Schweiz sagt Nein zu radikalen Experimenten

Von Andreas Keiser

Die Schweizer Presse wertet das Nein zur Einheits-Krankenkasse als Bekenntnis zum existierenden System und als Absage an Experimente. Das Ansinnen ...

Auch künftig wird es mehrere Krankenkassen geben.
Das Stimmvolk hat entschieden: Die Verpflegung im Freibad wird weiterhin mit dem tieferen Mehrwertsteuersatz besteuert, als eine Mahlzeit im Restaurant.
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Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse"
Der Gang zum Arzt soll künftig das Gesundheitswesen finanziell weniger belasten, sagen die Urheber der Volksinitiative für eine öffentliche Krankenkasse, über die am 28. September abgestimmt wird.
Vor allem die wirtschaftliche Situation eines Landes macht gegenwärtig den grössten Unterschied zwischen den verschiedenen Gesundheitssystemen in Europa aus: Reichere wie die Schweiz bieten bessere Leistungen, haben Forscher herausgefunden.
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Initiative "Schluss mit MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!"
Roastbeef soll nicht höher besteuert werden als Hamburger, fordert die Gastronomie mit ihrer Initiative.
Kantonale Vorlagen
Bleiben auch künftig getrennt: Die Halbkantone Basel-Landschaft (BL) und Basel-Stadt (BS).
Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gang. Kürzlich wurde in Mailand feierlich der Grundstein für den Schweizer Pavillon gelegt.
Eine Fusion ist vor allem in Baselland stark umstritten.
Standpunkte