Abstimmung vom 30.11.2014

Abschaffung der Pauschalbesteuerung, Begrenzung der Zuwanderung und Verkaufsverbot für das Nationalbank-Gold. Über diese drei Volksinitiativen hat das Stimmvolk im In- und Ausland am 30. November 2014 abgestimmt. Mit dem ersten Anliegen wollten die Initianten der Privilegierung für ausländische Millionäre bei der Besteuerung ein Ende setzen. Die Ecopop-Initiative zielte auf eine Einschränkung des Bevölkerungswachstums. Die Gold-Initiative verlangte, die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank nicht zu verkaufen und diese in der Schweiz zu lagern. Alle drei Anliegen wurden abgelehnt.

Resultate
Die "Initiative gegen Überbevölkerung" wurde von 74% der Stimmenden und von sämtlichen Kantonen abgelehnt.
Die Schweiz will ihre Grenzen nicht ganz schliessen. Eine deutliche Mehrheit des Stimmvolks lehnt die Initiative gegen "Überbevölkerung" ab.
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Initiative "Schluss mit Steuerprivilegien für Millionäre"
Gérard Wertheimer (rechts), dem 49% der Chanel-Gruppe gehören, besitzt laut dem Magazin Bilanz ein Vermögen von 9 bis 10 Milliarden Franken. Er lebt im Kanton Genf.
Das Haus von Michael Schumacher in Gland. Er gehört zu den bekanntesten Pauschalbesteuerten in der Schweiz.
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Initiative "Stopp der Überbevölkerung"
2050 könnten knapp 14 Millionen Menschen die Schweiz bevölkern, sagen die Ecopop-Initianten.
Manchen wird es zu eng in der Schweiz, andere fühlen sich wohl in der Menge. Das Thema "Zuwanderung" scheidet die Geister.
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Initiative "Rettet unser Schweizer Gold"
Mit 1040 Tonnen Gold hält die Schweizerische Nationalbank immer noch die siebentgrösste Goldreserve der Welt.
Falls die Initiative angenommen würde, müsste die Nationalbank ihre Goldreserven um 2500 bis 3000 Tonnen erhöhen.
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