Abstimmung 25. September 2016

Nachrichtendienstliche Tätigkeit des Bundes, Senkung der Umweltbelastung (Grüne Wirtschaft) sowie Erhöhung der AHV-Altersrente: Über diese drei Themen – zwei Volksinitiativen und ein Referendum – hat das Schweizer Stimmvolk am 25. September 2016 abgestimmt. Ergebnis: Das Nachrichtendienstgesetz wurde angenommen, "Grüne Wirtschaft" und "AHVPlus" hingegen abgelehnt.

Resultate und Analysen
Die Leistungen der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sind eine Umverteilung von Jung zu Alt.
Wann soll man in Rente gehen und Zeit zum Wandern haben dürfen? Darüber debattiert diese Woche das Schweizer Parlament.
Die Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz stehen nach dem deutlichen Nein zur AHV-Initiative allein auf weiter Flur: Wird es den Bürgerlichen kommende Woche im Parlament in der Debatte zur Altersreform 2020 gelingen, andere Wege aufzeigen, die AHV zu sichern? 
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Umfragen
Unter den Befragten hat die Zustimmung zu neuen Überwachungsmassnahmen abgenommen.
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Nachrichtendienstgesetz
Avec la nouvelle Loi sur le renseignement, il sera notamment plus facile de procéder à des investigations dans le monde informatique.
Diplômé en histoire contemporaine (Université de Lyon) et en sciences économiques et sociales (Université de Genève), Alexandre Vautravers a enseigné dans différentes universités suisses et américaines. Il travaille actuellement pour le Global Studies Institute (GSI) de l’Université de Genève. Au plan militaire, il a servi dans les troupes blindées suisses et a atteint le grade de lieutenant-colonel. Il est par ailleurs rédacteur en chef de la Revue militaire suisse depuis 2006. Alexandre Vautravers intervient régulièrement dans les médias suisses et internationaux comme expert dans les questions de politique de sécurité et de défense. 
Der 44-jährige Balthasar Glättli kommt aus dem Kanton Zürich.

Nach der Maturität begann er ein Studium der Philosophie, Linguistik und Germanistik, bevor er seine eigene Firma im IT-Bereich gründete. Er war Direktor der migrationspolitischen Organisation "Solidarité sans frontières".

1992 wurde er Mitglied der Grünen Partei. Von 1998 bis 2011 politisierte Glättli im Stadtparlament von Zürich. Danach wurde er in den Nationalrat gewählt. Er ist Fraktionspräsident der Grünen und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission.

Glättli setzt sich für gewerkschaftliche Fragen und die Rechte der Mieter und Mieterinnen ein.

Nachrichtendienstgesetz Problematische Kompetenzverschiebung

Von
Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne Partei

Es ist eine wichtige Staatsaufgabe, für Sicherheit zu sorgen. Die Befürworter des Nachrichtendienstgesetzes verkaufen die neuen Kompetenzen des ...

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Volksinitiative "Grüne Wirtschaft"
Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den höchsten Recycling-Raten bei Papier, Glas und PET. Sie ist aber auch eine der grössten Abfall-Produzentinnen.
Leere PET-Flaschen auf einer Strasse in Trogen im Kanton Appenzell Ausserrhoden warten auf ihre Wiederverwertung. 
Adèle Thorens Goumaz sitzt seit 2007 für die Grüne Partei der Schweiz, welche die Volksinitiative "Grüne Wirtschaft" lancierte, im Nationalrat. Zwischen 2011 und 2015 war die Waadtländer Politikerin auch Co-Präsidentin der Grünen.
Kurt Lanz ist Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Infrastruktur, Energie & Umwelt bei Economiesuisse, dem Dachverband der Schweizer Wirtschaft, der 100'000 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen der Schweiz vertritt.
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Volksinitiative "AHVplus"
Die Initiative "AHVPlus" schlägt eine Erhöhung der AHV-Altersrenten von 10% vor.

Soziale Sicherheit Als die ersten Renten ausbezahlt wurden

Ein Blick zurück auf die Geschichte der Schweizer Altersvorsorge und der Invalidenversicherung, beides integrale Bestandteile des Schweizer ...

Vania Alleva, 47, ist seit 2012 Präsidentin der Gewerkschaft Unia. Zunächst leitete sie die grösste Gewerkschaft der Schweiz im Job-Sharing mit Renzo Ambrosetti. Als dieser 2015 in Rente ging, wurde Alleva zur alleinigen Präsidentin gewählt. Sie arbeitet seit den 1990er-Jahren bei der Gewerkschaft, wo sie zuvor verschiedene Führungspositionen innehatte.

Standpunkt "Wer rechnet, stärkt die AHV"

Von
Vania Alleva, Präsidentin Unia

Eine Erhöhung der Renten um 10%, wie es die Volksinitiative "AHVplus" vorsehe, sei finanzierbar, sagt Vania Alleva. Laut der Präsidentin der ...

Cristina Gaggini, 47, ist seit 2008 Westschweizer Direktorin von Economiesuisse. Nach einem Studium der Politikwissenschaften an der Universität Lausanne setzte sie ihre Ausbildung in den Bereichen Verwaltung, Kommunikation und Wirtschaft fort. Vor ihrer Anstellung bei Economiesuisse arbeitete sie für die Schweizerische Zentrale für Handelsförderung (Osec, heute Switzerland Global Enterprise) und den Versicherungskonzern Vaudoise, wo sie in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig war.
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