Abstimmung vom 5. Juni 2016

Fünf Vorlagen sind es, über die das Schweizer Stimmvolk am Sonntag entschieden hat: Die Volksinitiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen", die Revision des Asylgesetzes (für beschleunigte Asylverfahren), die Volksinitiative "Pro Service public", die Volksinitiative "Für eine faire Verkehrsfinanzierung" sowie die Revision des Gesetzes über die Fortpflanzungsmedizin.   

Resultate und Analysen
Auch wenn sich die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens am Sonntag gefreut haben, so war die Abfuhr doch gewaltig. Eine Abstimmung, die bei der internationalen Presse auf grosses Interesse gestossen ist.
Nur zufriedene Gesichter in der Landesregierung: Verkehrsministerin Doris Leuthard, Asylministerin Simonetta Sommaruga, Finanzminister Ueli Maurer (von rechts nach links).
Die beiden Anhänger ziehen geschlagen von dannen. Der goldene Punkt war das Symbol der Kampagne für Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. 
Das Warten auf den Asylentscheid sollte mit dem neuen Gesetz verkürzt werden.
Der gelbe Postbus - ein Wahrzeichen des Service public in der Schweiz.
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Umfragen
Das Stimmvolk wünscht sich anscheinend mehr Markt, aber auch mehr Konsumentenschutz. So interpretieren die Forscher von gfs.bern die knappe Ausgangslage bei der Initiative "Pro Service Public".
Gemäss der ersten Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG SSR ist eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer der Meinung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht in Frage kommt.
Volksinitiative "für ein bedingungsloses Grundeinkommen"
Die beiden Anhänger ziehen geschlagen von dannen. Der goldene Punkt war das Symbol der Kampagne für Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. 
Reine Utopie oder konkrete Lösung für das Problem der Robotisierung der Arbeitswelt? Das Schweizer Stimmvolk wird am 5. Juni entscheiden, ob der Bund in Zukunft für alle Bürger ein monatliches Grundeinkommen ohne Bedingungen bezahlt.

Grundeinkommen für alle?

Ein Grundeinkommen für jeden Bürger und jede Bürgerin: das ist eine Idee, über die das Schweizer Stimmvolk am 5. Juni abstimmt. Für die ...

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Revision Asylgesetz/beschleunigte Asylverfahren
Im vergangenen Jahr haben fast 40'000 Personen in der Schweiz Asyl beantragt.
Nur zufriedene Gesichter in der Landesregierung: Verkehrsministerin Doris Leuthard, Asylministerin Simonetta Sommaruga, Finanzminister Ueli Maurer (von rechts nach links).
Das Warten auf den Asylentscheid sollte mit dem neuen Gesetz verkürzt werden.
Gemäss drei von externen Gutachtern vorgelegten Berichten zeigte das zügigere Asylverfahren bei den Erfahrungen in einem Testbetrieb 2014 in einem Zürcher Asylzentrum positive Ergebnisse. Sowohl die Dauer und wie auch die Kosten des Verfahrens konnten reduziert werden.
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Volksinitiative "Pro Service public"
"Die Gotthardpost" (1873), Rudolf Koller
Die Schliessung von Poststellen wird regelmässig kritisiert.
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Volksinitiative "Für eine faire Verkehrsfinanzierung"
Enttäuschter Andreas Burgener: Nach der Abstimmungsniederlage will der Direktor von Auto-Schweiz für eine  "autofreundliche" Umsetzung der Verkehrspolitik kämpfen. 
Fliessen die Mineralöl-Steuern bald ausschliesslich in die Finanzierung der Strasse? Am 5. Juni entscheidet das Stimmvolk darüber.
Ärgernis Stau: Soll die Strasse ausgebaut werden?
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Revision Gesetz über Fortpflanzungsmedizin
Präimplantations-Diagnostik erlaubt, mögliche genetische Anomalien vor der Einpflanzung des Embryos in den mütterlichen Uterus zu erkennen.
Die PID betrifft nur "Retortenbabys". Sie erlaubt, mögliche genetische Anomalien vor der Einpflanzung des Embryos in den mütterlichen Uterus zu erkennen. Aber man kann mit der Technik auch andere Merkmale des zukünftigen Kindes feststellen, beispielsweise das Geschlecht.
Preimplantation genetic diagnosis and preimplantation genetic screening are often confused.
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