Die neue Einwanderung in die Schweiz

Die Schweiz gehört weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Ausländerinnen und Ausländern: Ende 2015 waren es mehr als 2 Millionen Menschen, also etwa 25% der Bevölkerung. Doch wer sind diese Frauen und Männer, die oft im Mittelpunkt der politischen Debatte stehen? Acht von zehn stammen aus einem europäischen Land, die Hälfte davon aus Italien, Deutschland, Portugal und Frankreich. In diesem Dossier erzählen sie ihre Geschichten, begleitet von einer Reihe interaktiver Grafiken und Analysen.

Die neue Einwanderung in die Schweiz – ein Dossier von swissinfo.ch
Geschichten junger Migrantinnen und Migranten
"Ich habe nie Probleme mit Diskriminierung erlebt, obwohl der Kanton Tessin unter den Auswanderern ein wenig diesen negativen Ruf hat. erzählt der 30-jährige Stefano Da Col.
"Um in Spanien zu überleben, ist man gezwungen, von einer befristeten Stelle zur nächsten zu wechseln", sagt die 25-jährige Rosa Sánchez .
Elisa Lovecchio, 27-jährig, hat für die Schweizer folgenden Rat: "Sie sollten lernen, mehr Chaos zuzulassen, denn nicht alles im Leben lässt sich kontrollieren."
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Das Profil der neu Eingewanderten
Italienische Arbeiter vom Strassenbau bei Walensee (Ostschweiz) machen 1963 Mittagspause.
Generation E ist ein grenzüberschreitendes Datenjournalismus-Projekt. Es untersucht die Frage, warum junge Leute aus Südeuropa auswandern und wohin sie gehen.
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Ausländerpolitik
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (links) mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 15. Januar 2016 in Brüssel. Die Beziehungen könnten nun noch komplizierter werden.
Der Ständerat will der Regierung keine Carte Blanche geben: Die Personenfreizügigkeit wird erst auf Kroatien ausgedehnt, wenn eine Lösung mit der EU zur Steuerung der Zuwanderung gefunden wurde.
Eine Mehrheit des Nationalrats befürwortet die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien.
Italienische Saisonarbeiter warten 1956 auf ihren Zug in die Heimat. Während Jahrzehnten pendelten sie zwischen zwei Welten: Neun Monate lebten sie in der Schweiz, drei Monate in Italien.
Was kommt auf die Schweiz zu, wenn die Schutzklausel kommt?
1999: Unterzeichnung der Bilateralen I in Luxemburg. Heute, 17 Jahre später, ist die Zukunft des bilateralen Wegs unsicher.
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dossiers

So nahe und so fern

Die Schweiz lebt und treibt Handel und tauscht sich aus mit Europa, will aber dennoch nicht Mitglied der Union sein. Mit der Annahme der ...