Nein zu Mindestlohn, Nein zu neuen Kampfjets

Das Schweizer Stimmvolk hat die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns deutlich abgelehnt. Überraschend klar fiel das Nein zur Beschaffung von 22 Gripen-Kampfjets aus. Klar Ja sagte der Souverän zum Berufsverbot für Pädokriminelle und zur Stärkung der medizinischen Grundversorgung.

Abstimmung vom 18. Mai 2014

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Mindestlohn-Initiative

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Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen

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Medizinische Grundversorgung

Berufsverbot für Pädophile

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Kantonale Abstimmungen

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E-Voting

In den Stimmregistern der Schweiz sind rund 5,15 Millionen stimm- und wahlberechtigte Personen eingetragen. Rund 150'000 von ihnen leben im Ausland. Diese können wie ihre Landsleute im Inland ebenfalls per Brief abstimmen.


Knapp 170'000 Stimmberechtigte dürfen künftig über das Internet abstimmen,darunter rund 71'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Der Bundesrat hat die Gesuche von zwölf Kantonen für den Einsatz von E-Voting während zwei Jahren bewilligt.


In den meisten Kantonen dürfen allerdings nur Auslandschweizer davon Gebrauch machen. Einzig in den beiden Westschweizer Kantonen Genf und Neuenburg dürfen auch Inlandschweizer via Internet abstimmen.


In den anderen zehn Kantonen - Bern, Luzern, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Schaffhausen, St. Gallen, Graubünden, Aargau und Thurgau - steht das E-Voting vorläufig nur Auslandschweizern offen.

Abstimmung vom 18. Mai 2014

SRF-Dossier zur Abstimmung vom 18. Mai 2014