Schweiz und EU: So nah und doch so fern

Die Schweiz lebt und treibt Handel und tauscht sich aus mit Europa, will aber dennoch nicht Mitglied der Union sein. Mit der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative durch das Stimmvolk, welche den freien Personenverkehr in Frage stellt, wird das Verhältnis nicht einfacher.

Ausländische Firmen mit Sitz in der Schweiz profitieren weiterhin von Steuerprivilegien. Die Unternehmenssteuerreform III wurde vom Volk abgelehnt.
Justizministerin Simonetta Sommaruga nannte den noch zu präzisierenden Gegenvorschlag zur Rasa-Initiative ein "demokratiepolitisch starkes Zeichen".
Die Initiative "Raus aus der Sackgasse" will das Abstimmungsergebnis vom 9. Februar 2014 rückgängig machen.
Wo werden Unternehmen künftig Hochqualifizierte finden?
Wie ein begossener Pudel: Ein unangenehmer Tag für den britischen Premierminister David Cameron, der in Brüssel zum ersten Treffen nach der Brexit-Entscheidung antreten musste.
Grossbritannien ist Genfs viertgrösster Wirtschaftspartner, nach Frankreich, Hongkong und den USA.
Der Ständerat will der Regierung keine Carte Blanche geben: Die Personenfreizügigkeit wird erst auf Kroatien ausgedehnt, wenn eine Lösung mit der EU zur Steuerung der Zuwanderung gefunden wurde.
Hans-Rudolf Hodel, der zuvor die Schweiz u.a. in Afrika vertrat, in seiner Botschaft in Athen.
Einseitige Schutzklausel als "Zwischenschritt" und als "schwierige Entscheidung": Justizministerin Simonetta Sommaruga und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (rechts). Links Mario Gattiker, Direktor des Staatssekretariats für Migration.
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