Terroranschläge in Paris

Es ist der schlimmste Anschlag in der Geschichte Frankreichs: Bei einer Anschlagserie in Paris sind am Freitagabend rund 130 Menschen getötet und 350 weitere verletzt worden. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung für den Angriff übernommen. Der französische Präsident François Hollande hat den nationalen Ausnahmezustand erklärt und einen "unerbittlichen" Kampf gegen Dschihadisten in Frankreich und im Ausland angekündigt.

Agenturen
Hintergründe
"Die Botschaft Angela Merkels nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo, wonach der Islam Teil von Deutschland sei, hatte ein positives Echo in der muslimischen Gemeinschaft": Montassar BenMrad.
Serdar Kurnaz: Die Attentate von Paris sind ein Verbrechen an der Menschheit.
Am letzten Wochenende kamen bei einer Reihe von Terroranschlägen in Paris über 130 Menschen ums Leben, über 300 weitere wurden verletzt.
Die öffentliche Sicherheit wird nie zu 100% garantiert werden können, trotz aller Verstärkung der Massnahmen gegen islamistische Extremisten, stimmen die Schweizer Zeitungen überein.
Auch am Hauptbahnhof in Zürich wurden die Kontrollen verschärft.

Terroranschläge in Paris Schweizer Grenzwache am Limit

Nach den Anschlägen in Paris verstärkt die Schweiz den Schutz ihrer Grenzen. Allerdings ist das Grenzwachtkorps zur Zeit wegen der ...

Die weltweite Solidarität mit Frankreich - hier im kanadischen Ottowa - ist gross.
Polizeikräfte in der Nähe von Notre-Dame.
Die rund 70 Schweizer Dschihadisten sind weniger jung als man denkt. Die Mehrheit von ihnen ist zwischen 20- und 35-jährig, einige gar um die 50.
Die Abhöranlage des schweizerischen Nachrichtendienstes in Zimmerwald bei Bern.
Die Terroristen haben am Strand von Sousse zahlreiche Touristen erschossen. Die Opfer stammen laut offiziellen Angaben aus Grossbritannien, Deutschland und Belgien. Schweizer befinden sich keine darunter.
80% der Schweizer Musliminnen und Muslime stammen aus dem Balkan oder der Türkei, aus "Regionen mit einem moderaten, wenig politisierten Islam", sagt Lorenzo Vidino.
Millionen marschieren in Frankreich für Freiheit und gegen Terror.
Der Terror ist nun auch im Ursprungsland des "Arabischen Frühlings" angekommen.