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Der Kaufpreis für die in einen Geldwäscherei-Skandal verwickelte Tessiner Privatbank BSI liegt inzwischen um 217 Millionen Franken tiefer. (Archiv)

KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU

(sda-ats)

Die Vermögensverwalterin EFG International hat die Akquisition der Tessiner BSI von BTG Pactual zu einem vorläufigen Kaufpreis von 1,06 Milliarden Franken abgeschlossen.

Der nun bezahlte Preis liegt um 217 Millionen Franken tiefer als bei der Übernahme im Februar angekündigt worden war. Die "vorläufigen Anpassungen nach unten" gründen auf den aktuellen Geschäftszahlen von BSI. Alleine seit Mitte des Jahres sind die verwalteten Vermögen von BSI von 76,0 Milliarden auf 69,0 Milliarden Franken gesunken.

Der finale Preis für den Kauf von BSI werde noch einem abschliessenden Audit unterzogen, teilte EFG International am Dienstag mit.

BSI ist in den Geldwäscherei-Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. Verkäuferin von BSI ist die brasilianische Investmentbank BTG Pactual. Diese geriet nach der Verhaftung ihres Gründers inmitten einer Korruptionsaffäre in Turbulenzen und veräusserte das Institut im Februar an EFG. Mit dem Deal steigt EFG zum fünftgrössten Schweizer Vermögensverwalter auf.

sda-ats

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