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Uta Werner, die Cousine von Cornelius Gurlitt, ficht das Testament des Kunsthändlers zugunsten des Kunstmuseums Bern weiterhin an.

Sie hat gegen den Entscheid des Amtsgerichts München vom 23. März, dem Erbscheinantrag des Berner Museums stattzugeben, Beschwerde eingereicht.

Das Amtsgerichts München werde die Beschwerde prüfen und danach entscheiden, "ob sie ihren Beschluss abändert oder ob sie die Beschwerde dem Oberlandesgericht München zur Entscheidung vorlegt", so der Wortlaut seiner Medienmitteilung vom Dienstag. Sollte das Amtsgericht seinen Entscheid ändern wollen, müssten zuvor nochmals alle Beteiligten angehört werden.

Unter diesen Umständen sei es ihm nach wie vor verwehrt, die Erbschaft anzutreten, schreibt das Kunstmuseum Bern. Die Aktivitäten in Sachen Gurlitt blieben "aufs Allernotwendigste" beschränkt. "Insbesondere wird die geplante Forschungsstelle ihre Arbeit vorläufig nicht aufnehmen."

Der am 6. Mai 2014 verstorbene Cornelius Gurlitt, der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, hatte seine wegen Nazi-Raubkunstverdachts umstrittene Kunstsammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Seine Cousine Uta Werner entschied sich, das Erbe anzufechten.

sda-ats

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