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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Vor dreieinhalb Jahren bin ich aus der Stadt in die Agglomeration gezogen. Der Grund? Mehr Platz und billigere Mieten. So wie mir geht es offenbar vielen Schweizerinnen und Schweizern, wie eine neue Studie zeigt. Aber lesen Sie selbst.

Herzliche Grüsse aus Bern

Sibilla Bondolfi

Fokus: Life & Aging

Häuser
(© Keystone / Gaetan Bally)

Eine neue Studie zum Schweizer Immobilienmarkt zeigt: Die Städte in der Schweiz wachsen nur noch dank Ausländern. Die Schweizer Städter ziehen wegen der hohen Mieten vermehrt in die Agglomeration oder aufs Land.

Ausländer, die in die Schweiz kommen, ziehen in eine Stadt. Laut einer Auswertung von Zahlen des Bundesamtes für Statistik durch Raiffeisen schrumpfen Schweizer Städte nur dank dieser Zuzüge nicht. Die bereits in der Schweiz wohnenden Mieter ziehen vermehrt aus den Städten aufs Land oder in die Agglomerationen.

Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, sagte gegenüber SRF, wer eine Familie gründe, werde faktisch zu einem Wegzug aus der Stadt gezwungen. In der Stadt eine grössere Wohnung zu einem ähnlichen Preis zu finden, sei ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Mieterverband der Stadt Zürich ist über die Stadtflucht der Alteingesessenen besorgt. "Die Neuzuzüger sind besser ausgebildet, verdienen massiv mehr und diejenigen, die bisher in der Stadt waren, werden vertrieben", sagte Präsidentin Manuela Schiller gegenüber SRF.

Crypto
(Keystone / Rama/lizenz Cc-by-sa-2.0-fr)

Linke Politiker und Politikerinnen fordern im Spionage-Skandal eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK). Eine solche wurde in der Schweiz bisher erst vier Mal eingesetzt.

Noch immer hält der Skandal um die Schweizer Firma Crypto AG, mit deren Hilfe die CIA und der deutsche Geheimdienst BND etwa hundert Länder ausspioniert haben, die Schweiz in Atem. Die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments hat eine Untersuchung eingeleitet. Doch linke Parteien wollen auch eine PUK.

Meine Kollegin Katy Romy hat zusammengetragen, was eine PUK ist, wie sie arbeitet und welche Kompetenzen sie hat. Sie beantwortet in ihrem Text auch die Frage, wie es jetzt weitergeht.

Erst vier Mal in der Geschichte der Schweizwurde eine PUK eingesetzt: Beim Mirage-Skandal, der Fichen-Affäre, beim Geheimarmee-Skandal und den Missständen in der Pensionskasse des Bundespersonals. Weitere PUKs hat das Parlament abgelehnt, beispielsweise beim Swissair-Grounding.

Helikopter versprüht Pestizide
(Keystone)

Der Bundesrat will mit der neuen Agrarpolitik die Landwirtschaft ökologischer machen. Die Landwirtschaft verfehlt bisher die Zielwerte des Bundes. Volksinitiativen setzen Druck auf.

Der Bundesrat schlägt im Rahmen der neuen Agrarpolitik (AP22+) konkrete Massnahmen zur Reduktion des ökologischen Fussabdrucks der Landwirtschaft vor. Er präsentierte am Donnerstag die entsprechende Botschaft.

"Unter dem Druck der populären Trinkwasserinitiative ist Agrarminister Guy Parmelin nun in die Gänge gekommen", kommentiert die NZZ. Dass Parmelin bei der Überdüngung verbindliche Reduktionsziele ins Gesetz schreiben wolle, werde nicht alle Probleme lösen, sei aber ein Anfang.

Der Tages-Anzeiger fragte den Präsidenten des Bauernverbandes, ob die Schweizer Landwirtschaft nun grün werde? Seine Antwort: Die Schweizer Landwirtschaft sei jetzt schon nachhaltig. Ob die neuen Auflagen etwas bewirkten, werde man sehen.

Touristen bleiben aus
(Keystone / Alexandra Wey)

Der Schweizer Tourismus leidet unter dem Corona-Virus, weil Reisegruppen aus China ausbleiben. Die Swiss setzt wegen des Corona-Virus Flüge nach China bis Ende März aus.

Schweizer Detailhändler, Hoteliers, Betreiber von Sehenswürdigkeiten und Juweliere klagen über Einbussen wegen des Corona-Virus. Viele Gruppen aus China stornieren ihre Reise in die Schweiz.

Bald beginnt die Hauptsaison. Wenn auch dann die Gäste aus China ausbleiben, wird es schwierig. Noch im vergangenen Jahr klagten manche Einheimische über zu viele chinesische Touristen.

Die Neue Zürcher Zeitung hat sich in den Tourismusregionen umgesehen und schreibt: "Was sich viele Luzerner insgeheim wünschen, ist pünktlich vor der Fasnacht wahr geworden: eine touristenfreie Stadt."

Rose mit Herz
(Keystone)

Heute ist es also so weit. Es ist Valentinstag. Fast auf der ganzen Welt wird heute der Tag der Liebe gefeiert. Wir wollten wissen, wie es bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern aussieht.

"Wir erneuern das ganze Jahr den Tag der Liebe", schreibt Josefine Althoff aus dem Libanon. 

Meine Kollegin Melanie Eichenberger hat bei unserer Community nachgefragt, was ihnen dieser Tag bedeutet und ob sie ihn feiern. 

Sie hat viele Antworten erhalten und unter anderem von einem anderen Feiertag der Liebe in Katalonien erfahren. 

Ihren Artikel finden Sie hier

Die Schweizer Botschaft auf den Philippinenexterner Link hat sich für den heutigen Tag ebenfalls etwas besonderes einfallen lassen. Sie verlost ein Valentinstag-Dinner in einem Schweizer Restaurant in der philippinischen Hauptstadt Manila.

Die Teilnehmenden sollen in den Kommentaren zum Facebook-Post externer Linkschreiben, welche Schweizer Spezialität sie denn essen möchten und natürlich mit wem, falls sie das Tête-à-Tête gewinnen.

Und auch in den Medien ist der heutige "Feiertag" ein grosses Thema. So fragt etwa der Landbote, wer denn dieser Valentin ist? Und der Blick berichtet von den unterschiedlichsten Valentinstags-Bräuchen aus aller Welt. Kennenlern-Geschichten von Paaren runden die Berichterstattung in den Schweizer Medien ab. 

Hier finden Sie alle Artikel dazu: 


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Warum fehlt die weibliche Kunst in den Schweizer Museen?

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