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Historische Wahl Frauen im Bundesrat

Der Schweizer Bundesstaat wurde von 1848 bis 1984 ausschliesslich von Männern regiert. Im Jahr 1984 wählte das Parlament die erste Frau in die Regierung. Mit Karin Keller-Sutter und Viola Amherd hat die Bundesversammlung 2018 zum achten und neunten Mal eine Frau gewählt.

1971 wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt und doch musste die Schweizer Bevölkerung 13 weitere Jahre warten, bis eine Frau in der Landesregierung vertreten war. Mit der Wahl von Elisabeth Kopp im Jahr 1984 hatte das Warten auf die erste Frau im Bundesrat ein Ende. Dennoch geht die weibliche Vertretung nur schleppend voran: 

Seit der Gründung des Bundesstaats im Jahr 1848 hatte die Schweiz bisher nur gerade neun Bundesrätinnen gegenüber 110 Bundesräten. 

Grafik Bundesrätinnen
(swissinfo.ch)


Der Bundesrat wird in der Schweiz von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt. Die Wahl findet alle vier Jahre im Dezember statt. Eine Neuwahl kann zudem jederzeit nötig werden, wenn ein Bundesratsmitglied zurücktritt.

Dies war der Fall im Jahr 2018. Nach den Rücktritten von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) und Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP) mussten per Ende Jahr zwei Sitze im Bundesrat neu besetzt werden. 

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