Direkt zum Inhalt springen
Your browser is out of date. It has known security flaws and may not display all features of this websites. Learn how to update your browser[Schliessen]

Ja oder Nein?


Wo stehen die Schweizer Parteien?


Sind die bilateralen Verträge mit der EU unentbehrlich für die Schweiz? Soll das Rentenalter der steigenden Lebenserwartung angepasst werden? Hier finden Sie die Positionen der Schweizer Parteien zu diesen und anderen Themen.

Wir haben keine Antworten der Christlich-sozialen Partei Obwalden erhalten, die über einen Sitz im Eidgenössischen Parlament verfügt

Sind die bilateralen Abkommen mit der EU für die Schweiz unverzichtbar?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Momentan Ja
FDP.Die Liberalen Ja
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Ja
Grüne Partei Ja
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Ja
Lega dei ticinesi Nein
Mouvement citoyen genevois Nein

Soll die "Masseneinwanderungs-Initiative" streng umgesetzt werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Ja
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Ja, ohne aber die Beziehungen mit der EU zu gefährden
Grüne Partei Nein, es braucht eine eurokompatible Auslegeordnung, um die bilateralen Abkommen beizubehalten
Grünliberale Partei GLP Nein, die Beibehaltung des bilateralen Weges mit der EU hat Priorität
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Man muss den Bürgerwillen respektieren, ohne die bilateralen Abkommen zu gefährden
Evangelische Volkspartei EVP Einen Volksentscheid anzuzweifeln, ist gefährlich. Wir müssen im Rahmen der bilateralen Abkommen neu verhandeln
Lega dei ticinesi Ja
Mouvement citoyen genevois Ja

Soll die Eidgenossenschaft In Bezug auf Wechselkurse eingreifen dürfen, oder soll der SNB-weiterhin die volle Unabhängigkeit garantiert werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Unabhängigkeit
Sozialdemokratische Partei SP Unabhängigkeit, aber die SNB soll gegenüber Regierung und Parlament Rechenschaft ablegen
FDP.Die Liberalen Unabhängigkeit
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Unabhängigkeit
Grüne Partei Unabhängigkeit
Grünliberale Partei GLP Unabhängigkeit
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Unabhängigkeit
Evangelische Volkspartei EVP Unabhängigkeit
Lega dei ticinesi Die Eidgenossenschaft soll sich einen Interventions-Spielraum offen halten
Mouvement citoyen genevois Unabhängigkeit

Soll das Bankgeheimnis auch für Schweizer Bürger fallen?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Ja
FDP.Die Liberalen Nein
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Diese Frage muss diskutiert werden
Grüne Partei Ja
Grünliberale Partei GLP Eher Nein
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nein, aber es sollte nicht missbraucht werden, um Verbrechen zu decken
Evangelische Volkspartei EVP Ja
Lega dei ticinesi Nein
Mouvement citoyen genevois Nein

Sollen erneuerbare Energien mehr Mittel zugesprochen erhalten?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Ja
FDP.Die Liberalen Ja, mit Anreiz-Massnahmen, aber ohne Subventionen
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Ja, aber ohne zu Marktverzerrungen zu führen
Grüne Partei Ja
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Zuerst muss ein Anreizsystem für erneuerbare Energien gefördert werden
Lega dei ticinesi Nein
Mouvement citoyen genevois Ja

Legt die Schweiz zu Lasten des Individualverkehrs zu viel Gewicht auf den öffentlichen Verkehr?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Nein, es braucht eine gemeinsame Weiterentwicklung des gesamten Verkehrs
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein, Schiene und Strasse stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich
Grüne Partei Nein, es sollte mehr Wert auf die sanfte Mobilität gelegt werden
Grünliberale Partei GLP Nein
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Es reicht, die beiden Verkehrsarten nicht gegeneinander zu stellen
Evangelische Volkspartei EVP Nein, die öffentlichen Verkehrsmittel haben Vorrang
Lega dei ticinesi Ja, der Automobilist wird kriminalisiert und gerupft, namentlich durch Via Sicura
Mouvement citoyen genevois Ja

Genügen die der Armee zugesprochenen Mittel?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Ja
FDP.Die Liberalen Wir sind für eine Armee mit einem Budget von 5 Milliarden Franken
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Ja
Grüne Partei Ja, bei weitem
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Ja
Lega dei ticinesi Ja, man sollte aber das gegenwärtige Niveau nicht unterschreiten
Mouvement citoyen genevois Nein, wir müssen eine starke und glaubwürdige Armee beibehalten

Soll der Leistungskatalog der Krankenkassen-Grundversicherung eingeschränkt werden, um die steigenden Gesundheitskosten zu bekämpfen?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Ja
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein, aber es braucht eine Lenkung der Leistungen, die auf Qualität und Wirksamkeit beruht
Grüne Partei Nein, es braucht mehr Gesundheitsförderungs-Programme und eine bessere Organisation des Systems
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nicht unbedingt, doch es sollten keine neuen hinzugefügt werden
Evangelische Volkspartei EVP Nein, aber es ist nötig, die Transparenz des Gesundheitssystems zu verbessern
Lega dei ticinesi Ja
Mouvement citoyen genevois Nein, es braucht eine generelle Reform des Systems und nicht wirkungslose Teilmassnahmen

Soll das Rentenalter der steigenden Lebenserwartung angepasst werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Ja, wir brauchen ein flexibles Rentenalter
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein
Grüne Partei Nein, es braucht vielmehr ein gleitendes Pensions-System, das Rücksicht nimmt auf das Eintrittsalter ins Erwerbsleben
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Ja, eine Erhöhung des Rentenalters ist einer Reduktion der Renten vorzuziehen
Lega dei ticinesi Nein, ältere Arbeitnehmende werden bereits zu stark vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen
Mouvement citoyen genevois Ja, aber mit dem gleitenden Rentenalter sollte flexibel umgegangen werden

Kommt man in der Schweiz zu leicht an Sozialhilfe?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Ja, gegenwärtig kommt es zu Missbräuchen, die bekämpft werden müssen
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein
Grüne Partei Nein
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nein, aber die Kontrollen dürfen nicht gelockert werden
Evangelische Volkspartei EVP Nein, aber die Kontrollen dürfen nicht gelockert werden Nein, allerdings muss die Sozialhilfe ihre Unterstützungs-Prioritäten überprüfen und noch mehr Gewicht auf die Wiedereingliederung in die Arbeitswelt legen
Lega dei ticinesi Ja, besonders Einwanderer
Mouvement citoyen genevois Ja, es gibt nicht genügend Kontrollen

Soll die Asylpolitik noch weiter verschärft werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Nein, man soll die existierenden Massnahmen anwenden
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein, die Priorität ist, die existierenden Gesetzgebung anzuwenden
Grüne Partei Nein
Grünliberale Partei GLP Eher Nein, aber die Verfahren müssen schneller und Missbräuche nachdrücklich bekämpft werden
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nein
Evangelische Volkspartei EVP Nein, der internationale Kontext sollte berücksichtigt werden. Aber die Verfahren müssen schneller werden
Lega dei ticinesi Ja
Mouvement citoyen genevois Ja

Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Ja
FDP.Die Liberalen Wir haben Reformen für eine eingetragene Partnerschaft für homosexuelle Paare unterstützt
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein
Grüne Partei Ja, sie sollten auch das Recht erhalten, eine Adoption zu beantragen
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Nein
Lega dei ticinesi Nein
Mouvement citoyen genevois Nein, die eingetragene Partnerschaft reicht

Sollen die Mittel für die Entwicklungshilfe aufgestockt werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Ja
FDP.Die Liberalen Ja
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein, das Parlament hat sich dafür eingesetzt, die Mittel auf 0,5% des BIP zu erhöhen, daran halten wir uns
Grüne Partei Ja, das Budget sollte von 0,5 auf 0,7% des BIP erhöht werden, was dem Ziel der UNO entspricht
Grünliberale Partei GLP Ja
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nein
Evangelische Volkspartei EVP Ja, die Entwicklungshilfe muss auf mindestens 0,7% des BIP erhöht werden
Lega dei ticinesi Nein, sie muss reduziert werden
Mouvement citoyen genevois Nein

Schweizer Recht vor Völkerrecht?

Schweizerische Volkspartei SVP Ja
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Nein, das Völkerrecht sollte aber von der Schweiz gutgeheissen werden, bevor es angewendet wird
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Im Prinzip Ja, aber die zwingenden Normen des Völkerrechts haben Vorrang vor nationalem Recht
Grüne Partei Nein
Grünliberale Partei GLP Nein
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Ja
Evangelische Volkspartei EVP Wenn es um Menschenrechte geht, kann die Schweiz nicht eigene Wege gehen. Das Völkerrecht garantiert die Grundrechte in der Schweiz
Lega dei ticinesi Ja
Mouvement citoyen genevois Ja

Soll das Initiativrecht eingeschränkt werden?

Schweizerische Volkspartei SVP Nein
Sozialdemokratische Partei SP Nein
FDP.Die Liberalen Nein
Christlichdemokratische Volkspartei CVP Nein, aber einige Regeln sollten geklärt werden
Grüne Partei Ja, Initiativen müssen namentlich die Prinzipien der Europäischen Menschenrechts-Konvention respektieren
Grünliberale Partei GLP Nein
Bürgerlich-Demokratische Partei BDP Nein
Evangelische Volkspartei EVP Nein, das Initiativrecht repräsentiert eine demokratische und wertvolle Errungenschaft und ist eine unverzichtbare Gegenkraft des Volkes
Lega dei ticinesi Nein
Mouvement citoyen genevois Nein


swissinfo.ch

Urheberrecht

Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur zum Eigengebrauch benützt werden. Jede darüber hinausgehende Verwendung der Inhalte des Web-Angebots, insbesondere die Verbreitung, Veränderung, Übertragung, Speicherung und Kopie darf nur mit schriftlicher Zustimmung von swissinfo.ch erfolgen. Bei Interesse an einer solchen Verwendung schicken Sie uns bitte ein Mail an contact@swissinfo.ch.

Über die Nutzung zum Eigengebrauch hinaus ist es einzig gestattet, den Hyperlink zu einem spezifischen Inhalt zu verwenden und auf einer eigenen Website oder einer Website von Dritten zu platzieren. Das Einbetten von Inhalten des Web-Angebots von swissinfo.ch ist nur unverändert und nur in werbefreiem Umfeld erlaubt. Auf alle Software, Verzeichnisse, Daten und deren Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch, die ausdrücklich zum Herunterladen zur Verfügung gestellt werden, wird eine einfache, nicht ausschliessliche und nicht übertragbare Lizenz erteilt, die sich auf das Herunterladen und Speichern auf den persönlichen Geräten beschränkt. Sämtliche weitergehende Rechte verbleiben bei swissinfo.ch. So sind insbesondere der Verkauf und jegliche kommerzielle Nutzung unzulässig.

×