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Kraft auf der Strasse und im Sägemehl Die Schweiz 2019: Ein Jahresrückblick in Bildern

Klimakatastrophe, Klimastreiks, Klimarettung, Klimawahl: 2019 war das Klima das grosse Thema auch in der Schweiz. Im Januar stahl Greta Thunberg, die schwedische Begründerin der weltweiten Schülerstreiks für das Klima, den am WEF in Davos versammelten Staatspräsidenten, Ministerinnen und Entscheidungsträgern die Schau. 

Im Herbst landeten die Grünen bei den Schweizer Parlamentswahlen einen historischen Sieg. Dennoch: Im Dezember reichte es der Kandidatin der Siegerpartei nicht, den ersten grünen Sitz in der Schweizer Regierung zu erringen.

Der Kampf gegen die anhaltende Klimaerwärmung war das grosse Thema auf der politischen Bühne der Schweiz 2019. Daneben aber ist die Welt auch in der Schweiz nicht stehengeblieben. 

Ein Höhepunkt war der Frauenstreik. Am 14. Juni gingen in der ganzen Schweiz an die 500'000 Menschen auf die Strasse – die grösste Politveranstaltung seit dem Generalstreik vor 100 Jahren, so der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB).

Die Teilnehmenden, es waren auch Männer dabei, demonstrierten für die Gleichstellung der Frauen, insbesondere für gleiche Löhne. Denn auch 2019 verdienten Frauen in der Schweiz für dieselbe Arbeit im Schnitt immer noch fast 20% weniger als Männer. Und das 38 Jahre nach dem Ja des Schweizer Stimmvolkes zur Gleichstellung von Mann und Frau.

Beide Streiks waren Sinnbild und Treiber für das, was sich dann Ende Oktober ereignete: Bei den Wahlen landeten die Grünen und die Frauen historische Wahlsiege.

Koloss und König

Aus den Ereignissen sei noch eines herausgegriffen: Die Krönung des einzigen Königs der Schweiz. Am 25. August warf der Berner Christian Stucki im Schlussgang des Eidgenössischen Schwingfestes seinen letzten Gegner im Sägemehlring auf den Rücken. 

Damit eroberte sich der Koloss – Stucki bringt bei knapp zwei Metern Grösse an die 150 Kilogramm auf die Waage – die Krone des Schwingerkönigs. Sein Regnum dauert drei Jahre, und seine königlichen Insignien sind ein Lorbeerkranz und der obligate Prachtsstier, den er in Zug gewann.

Mitte Dezember dann wurde Stucki zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt. King Roger Federer, der beste Tennisspieler aller Zeiten, musste mit Rang zwei Vorlieb nehmen. Zwei Könige verträgt auch die Schweiz nicht.

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