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Die Lebenskosten in der Schweiz gehören weltweit zu den höchsten: Zürich und Genf liegen auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Städte.

Seit dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs gegenüber dem Schweizer Franken aufzuheben, ist die Währung immer stärker geworden, und Schweizer Güter und Dienstleistungen wurden im Vergleich zu den Ländern der Eurozone immer teurer.

Die Grossbank UBS lässt alle drei Jahre eine Studie erstellen, in der Löhne und Kaufkraft in einer Reihe von Städten weltweit miteinander verglichen werden. Die Studie "Preise und Löhne" ist auf der UBS-Website zu finden.

Die Studie von 2015 kam zum Beispiel zum Schluss, dass man in Zürich weniger als drei Tage arbeiten muss, um sich ein iPhone zu kaufen – in Kiew muss man dafür über 13 Wochen arbeiten. Die Studie zeigte auch auf, dass die Menschen in Zürich für Güter und Dienstleistungen durchschnittlich etwa 20% mehr bezahlen müssen als in anderen Ländern Westeuropas. Vor allem Nahrungsmittel sind in der Schweiz teuer: Sie kosten im Vergleich mit dem Durchschnitt in Westeuropa etwa 45% mehr.

Das Wirtschaftsmagazin The Economist geht den schlichten Weg, die Kaufkraft weltweit anhand des Preises des Bic Mac zu vergleichen, des Standard-Burgers von MacDonald's. Der Big-Mac-Index 2016 (Englisch) kam zum Schluss, dass man in der Schweiz für den Hamburger, der in den USA 4,93 Dollar kostet, 6,44 Dollar zahlen muss.

Das Bundesamt für Statistik produziert unter dem Namen "Panorama" einen Report, der die Entwicklung der Konsumentenpreise und das Preisniveau verfolgt.

Der Bericht zeigt auf, dass die Preise für Fleisch und andere Nahrungsmittel, Wohnen, Gas, Elektrizität, Wasser und Speiseöle deutlich höher liegen als der Durchschnitt der Europäischen Union. Telekommunikation, Alkohol und private Verkehrsmittel hingegen liegen unter dem EU-Schnitt.

swissinfo.ch

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