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Live blog

Live-Blog Wahlen Schweiz 2015

Bei den Parlamentswahlen 2015 werden 200 Sitze im Nationalrat und 45 im Ständerat vergeben. Verfolgen Sie hier die neusten Entwicklungen.

Von Christian Raaflaub, Bern
SWI swissinfo.ch

21:45

Zweite Hochrechnung: Rechtsrutsch immer wahrscheinlicher

 (Keystone)
(Keystone)

Mit der zweiten nationalen Hochrechung verdichten sich die Hinweise auf einen veritablen Rechtsrutsch im neuen Schweizer Parlament:

Demnach wird die Schweizerische Volkspartei (SVP) 11 Sitze dazugewinnen (neu 65 Sitze). Sie kommt neu auf 29,5%.

Die Sozialdemokratische Partei (SP) verliert 2 Sitze (44). Parteistärke: 18,9%.

Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP.Die Liberalen) holt 3 zusätzliche Sitze (33). Parteistärke: 16,3%.

Die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) kommt mit einem Sitzverlust weg (28). Parteistärke: 12,1%.

Die Grünen (GPS) müssen ganze 5 Sitze abgeben (10). Parteistärke: 6,9%.

Auch die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) kommt mit einem Sitz weniger glimpflich davon (8). Parteistärke: 4,1%.

Am meisten Federn lassen muss die Grünliberale Partei (GLP) mit ganzen 6 Sitzen (6). Parteistärke: 4,6%.

Die Evangelische Volkspartei (EVP) kann ihre 2 Sitze erfolgreich verteidigen. Parteistärke: 1,9%.

Die Wahlbeteiligung liegt mit 49% ganz leicht über dem Wert des letzten Wahlgangs vor vier Jahren.

21:17

Guldimann erster Nationalrat der Fünften Schweiz

Tim Guldimann: Der Ex-Spitzendiplomat ist der erste Auslandschweizer, dem der Sprung in den Nationalrat geglückt ist. (Keystone)

Tim Guldimann: Der Ex-Spitzendiplomat ist der erste Auslandschweizer, dem der Sprung in den Nationalrat geglückt ist.

(Keystone)

Andy Tschümperlin, den Chef der SP-Nationalratsfraktion, verloren, dafür mit Tim Guldimann den ersten Auslandschweizer in den Nationalrat gebracht: Dies ist ein historisches Trostpflaster für die Nummer 2 der Schweizer Parteien. Guldimann, früherer Botschafter der Schweiz in Deutschland, schaffte den Sprung unter die Bundeshauskuppel von Platz vier aus auf der Liste der Zürcher SP.

19:18

"Elefantenrunde"

Gleich anschliessend an die erste nationale Hochrechnung geht im Berner Bundeshaus gegenwärtig die so genannte Elefantenrunde über die Bühne.

"Wir sehr zufrieden mit dem Resultat. Wir sind noch besser weggekommen, als wir geglaubt haben", kommentiert FDP-Parteipräsident Philipp Müller.

SVP-Präsident Toni Brunner zeigt sich äusserst erfreut: "Es ist ein klares Votum für die SVP, welche die Migrationsfrage thematisiert hat."

Das Thema schwenkt schon sehr bald zur anstehenden Bundesratswahl, die am 9. Dezember ansteht. Die SVP fordert, wie bereits seit Jahren, einen zweiten Sitz in der Landesregierung. Sie zielt dabei auf den Sitz von BDP-Bundesrätin und Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.

"Wir sind bereit im Bundesrat Verantwortung zu übernehmen. Unsere Fraktion wird den anderen Parteien einen Vorschlag unterbreiten", betont Brunner. Sukkurs erhält er von Müller: "Wir sollten die stärkste politische Kraft auch im Bundesrat einbinden."

SP-Präsident Christian Levrat kontert dies: "Es sieht nach danach aus, dass die FDP und die SVP keine Mehrheit im Parlament haben. Und deshalb sehe ich keinen Grund die bisherige Bundesrätin Widmer-Schlumpf abzuwählen." Und schliesslich sähen die Kräfteverhältnisse im Ständerat ganz anders aus.

Ernüchtert zeigt sich Martin Bäumle, Präsident der GLP, welche die grössten Verluste hinnehmen muss: "Ich habe schon einige Niederlagen in meinem Leben erlebt. Aber für die Grünliberalen ist es die grösste Niederlage." Ökologische Themen würden das Volk wohl nicht mehr so stark kümmern, kommentiert er.

BDP-Präsident Martin Landolt ist froh, dass seine Partei die Wahlen einigermassen unbeschadet überstanden hat. "Wir leben noch", sagt er.

18:58

Erste nationale Hochrechnung: SVP-Sieg bestätigt

Erstmals ein Gesamtbild bei den grösseren Parteien zeichnet sich mit der ersten nationalen Hochrechnung von 19 Uhr ab:

Demnach wird die Schweizerische Volkspartei (SVP) 11 Sitze dazugewinnen (neu 65 Sitze). Sie kommt neu auf 28%.

Die Sozialdemokratische Partei (SP) verliert 2 Sitze (44). Parteistärke: 18,6%.

Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP.Die Liberalen) holt 3 zusätzliche Sitze (33). Parteistärke: 16,4%.

Die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) kommt mit einem Sitzverlust weg (28). Parteistärke: 12,6%.

Die Grünen (GPS) müssen ganze 5 Sitze abgeben (10). Parteistärke: 7,8%.

Auch die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) kommt mit einem Sitz weniger glimpflich davon (8). Parteistärke: 4,6%.

Am meisten Federn lassen muss die Grünliberale Partei (GLP) mit ganzen 6 Sitzen (6). Parteistärke: 4,7%.

Die Evangelische Volkspartei (EVP) kann ihre 2 Sitze erfolgreich verteidigen. Parteistärke: 1,9%.

 (Polis)
(Polis)

Die Wahlbeteiligung liegt mit 47,9% im Durchschnitt der letzten Wahlgänge.

18:38

SVP vor Rekordsieg?

Angesichts der bisherigen Resultate und Hochrechnungen der SRG SSR dürfte die SVP mit dem höchsten je erreichten Resultat einer Partei erneut die stärkste Kraft im Nationalrat bleiben.

"Summa summarum: Es gibt einen Rechtsrutsch in der Schweiz", sagt der Politikwissenschaftler Claude Longchamp zu den aktuell vorliegenden Resultaten und Hochrechnungen.

18:00

Mitteparteien: Präsidenten warnen

"Ich übernehme die gesamte Verantwortung für das Wahldebakel, das auf uns zukommt", sagt GLP-Präsident Martin Bäumle im Interview mit Fernsehen SRF. Für verschiedene Sachgeschäfte werde es im neuen, nach rechts gerutschten Parlament schwierig: "Die Energiewende ist auf der Kippe", sagt er.

"An den Resultaten der politischen Mitte kann man sich heute nicht freuen", sagt Martin Landolt, Präsident der BDP. Für die parlamentarische Arbeit, für politische Fragestellungen werde es in den nächsten vier Jahren nicht leicht werden, kommentiert er.

17:46

Auch SP-Präsident muss in 2. Wahlgang

Nicht nur FDP-Parteipräsident Philipp Müller muss bei seiner Ständerats-Kandidatur in einen zweiten Wahlgang. Auch SP-Präsident und Ständerat Christian Levrat muss im Kanton Freiburg noch einmal antreten. Er holte zwar am meisten Stimmen, doch für das absolute Mehr reichte es nicht. Der zweite Wahlgang wird am 8. November durchgeführt.

"Es ist ein sehr gutes Ergebnis. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte steht ein SP-Kandidat an der Spitze", kommentiert Levrat sein Resultat. "Für mich ist es eine klare Ausgangslage für den zweiten Wahlgang."

Den nationalen Wahlkampf bezeichnet er als gelungen, angesichts des viel kleineren Budgets seiner Partei. "Es gibt ein Problem mit der Parteienfinanzierung. Es ruft nach Regeln, nach Transparenzbestimmungen. Kein Mensch kann Ihnen sagen, wer den Wahlkampf von SVP oder FDP finanziert hat", so Levrat in einem Interview mit dem Fernsehen SRF.

17:33

FDP punktet in der Westschweiz

In den beiden Kantonen Waadt und Genf scheint gemäss Hochrechnungen der SRG SSR die FDP zulegen zu können. Sie schnappen in Genf den Grünen und in Waadt der SP je einen Sitz weg.

17:24

Geknickte Grüne

"Der angesagte Rechtsrutsch wird greifbar. Das ist kein gutes Vorzeichen für die Umweltpolitik", sagt Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz. "Wir gehen davon aus, dass wir für die Energiewende im Bundeshaus nicht mehr viel machen können. Nun muss wohl das Volk das Heft in die Hand nehmen", so Rytz. Die Grünen haben dazu die Atomausstiegsinitiative lanciert, "um den Atomausstieg mit uns Grünen zu realisieren".

17:07

Zwei zufriedene Parteipräsidenten

"Die ganze Migrationswelle beschäftigt die Leute. Wir haben eine ungelöste Asylproblematik in der Schweiz. Die Frage der echten und Wirtschaftsflüchtlinge ist nicht gelöst", kommentiert Toni Brunner, Präsident der SVP, im Interview mit Fernsehen SRF den Erfolg seiner Partei.

Angesprochen auf die Bundesratswahl vom 9. Dezember sagte er: "Dass man mit taktischen Spielen der Mitte-links-Partei aufhören sollte, muss jetzt allen klar sein. Die drei grössten Parteien sollten zwei Sitze haben, die viertgrösste einen."

Noch nicht auf die Äste hinauslassen will sich Philipp Müller, Präsident der FDP. Auf die kommenden Aufgaben im Parlament angesprochen meinte er: "Wir wollen die Bilateralen Verträge mit der EU aufrechterhalten Wir können nicht mit 500 Millionen Menschen, die um uns herum leben, im Streit sein." Man brauche gesicherte Verhältnisse, denn es gehe schlicht um die Rechtssicherheit für Arbeitsplätze.

16:57

Bern: Wahlsiegerin SVP

Auch im Kanton Bern scheint sich der nationale Trend gemäss ersten Hochrechnungen der SRG SSR durchzusetzen: Bürgerliche ersetzen Grüne und Grünliberale. Die SVP holt sich einen Sitz mehr (9), Grüne (1) und GLP (0) verlieren je einen Sitz. Die SP behält 6 Sitze, die BDP 4, die FDP 2 und die EVP 1.

"Die SVP schafft es nach sieben Jahren, einen Teil der an die BDP verlorenen Stimmenanteile zurückzugewinnen", kommentiert Politologe Claude Longchamp.

Weil die Bevölkerung des Kantons Bern nur unterdurchschnittlich zugenommen hat, erhält der Kanton dieses Jahr einen Sitz weniger im Nationalrat.

16:47

Zwischenbilanz des Politologen

"Wir beobachten heute eine leichte Polarisierung", sagt Politologe Claude Longchamp. "Die Grünen erleiden ein eigentliches Debakel. Der rechte Block wird um etwa 4% grösser, der linke um 1%. Die Mitte wird etwa 2,5% verlieren", schätzt der Politikwissenschaftler nach Auswertung der gegenwärtig bekannten Hochrechnungen.

16:39

Wahlbeteiligung durchschnittlich

Gemäss SRF Data liegt die Wahlbeteiligung nach ersten Hochrechnungen im Schnitt der letzten Jahre

16:35

Die Ära Blocher geht weiter

Im Kanton Graubünden schafft SVP-Spitzenkandidatin Magdalena Martullo-Blocher gemäss Schlussresultat den Schritt in den Nationalrat. Die Tochter von SVP-Volkstribun und Alt-Bundesrat Christoph Blocher verhalf der SVP auf Kosten der GLP zu einem zweiten Sitz. Weiterhin mandatslos bleibt die FDP, für die in der ersten Hochrechnung noch ein Sitz erwartet worden war.

16:28

Zürich mit erstem Auslandschweizer?

Gemäss erster Hochrechnung dürfte es im Kanton Zürich zu einer Schweizer Premiere kommen.

Erstmals dürfte mit dem SP-Vertreter Tim Guldimann, ehemals Schweizer Botschafter in Berlin, ein Auslandschweizer in den Nationalrat einziehen. 

Seine Partei kann zwei Sitze dazugewinnen und kommt auf 9 Sitze.

Auch SVP und FDP können um je einen Sitz zulegen. Dies auf Kosten von Grünen, GLP und BDP.

Die CVP kann ihre 2 Sitze halten, die Evangelische Volkspartei (EVP) ihren einen.

"Hier im Kanton Zürich zeigt sich eine Entwicklung gegen rechts. Es gibt aber auch einen Gegenpol, mit der SP", sagt Politologe Claude Longchamp.

"Gesamtschweizerisch zeichnet sich ein Trend zu den grossen Parteien ab", so Longchamp.

16:04

FDP-Präsident muss in 2. Wahlgang

Im Kanton Aargau ist die bisherige Ständerätin Pascale Bruderer (SP) im ersten Anlauf wiedergewählt worden. Auch Kandidat Hansjörg Knecht (SVP) erhielt mehr Stimmen als FDP-Parteipräsident Philipp Müller. "Es war zu erwarten, dass es im ersten Wahlgang nicht reicht", kommentierte Müller das Resultat in einem Interview mit dem Fernsehen SRF. Die Ausmarchung um den freien, bisherigen FDP-Sitz wird im zweiten Wahlgang am 22. November entschieden. Seinen Nationalratssitz allerdings konnte Müller erfolgreich verteidigen.

15:33

Harte Brocken für neues Parlament

In der nächsten Legislatur warten einige grössere Dossiers auf das neu gewählte Parlament. So muss die Beziehung zur Europäischen Union (EU) geregelt werden. Die EU vertritt die Haltung, die Schweiz verstosse mit der Einführung von Kontingenten für Abreitnehmende aus der Union gegen das Abkommen über den freien Personenverkehr. Gewichtige Themen sind auch die Energiestrategie 2050, zu welcher der Ausstieg aus dem Atomstrom gehört, und das Dossier Asyl.


15:10

Kein Erdrutsch, aber Sitzverschiebungen nach rechts

 (Reuters)
(Reuters)

Eine Analyse der ersten Hochrechnungen scheint die Umfragen vor den Wahlen zu bestätigen. Dabei kommen die nationalkonservative SVP und die bürgerliche FDP zu Sitzgewinnen auf Kosten von verschiedenen anderen Parteien. Besonders die Grünliberalen und die BDP werden voraussichtlich Federn lassen müssen.

Insgesamt kandidieren bei den 50. Parlamentswahlen der Schweiz in den 26 Kantonen fast 3800 Personen auf 422 Listen für die 200 Sitze im Nationalrat, etwa 160 für die 45 Sitze im Ständerat.

14:42

Überraschung in Freiburg

7 Sitze sind im Kanton Freiburg für den Nationalrat zu verteilen. Dabei zeichnet sich laut SRG SSR-SSR-Hochrechnung ab, dass die SVP auf Kosten der SP einen Sitz hinzugewinnt und neu auf 2 Sitze kommt. Die SP könnte neu ebenfalls noch 2 Sitze haben, die CVP kann ihre beiden Sitze halten, wie auch die FDP ihren einen.

14:28

Ständerat: Zweiter Wahlgang in SO und OW

In den Kantonen Solothurn und Obwalden hat keiner der Kandidaten für den Ständerat im ersten Durchgang das absolute Mehr erreicht. Deshalb ist in beiden Kantonen am 15. November ein zweiter Wahlgang nötig.

14:21

Grüner Taucher in Luzern

SVP und SP dürften im Kanton Luzern gemäss Hochrechnung je einen Nationalratssitz der Grünen und der GLP ergattern. SVP und CVP kämen somit auf je 3 Sitze, FDP und SP auf je 2. Sollte sich die Hochrechnung bewahrheiten, könnten Grüne und GLP keine Abgeordnete mehr nach Bern schicken.

 (Polis)
(Polis)

14:12

Zwischenstand Wahlen

Laut den bisherigen Hochrechnungen können FDP und SVP im Nationalrat in verschiedenen Kantonen Sitze zulegen. Die Sitzverluste gehen auf Kosten von verschiedenen Parteien. "Im Nationalrat beobachten wir eine erhebliche Variabilität", analysiert Politikwissenschaftler Claude Longchamp. "Im Ständerat dominiert die Stabilität."

13:53

Schaffhausen: Zitterkandidat Minder wiedergewählt

Im Kanton Schaffhausen sind die beiden Ständeräte Hannes Germann (SVP/bisher) und Thomas Minder (parteilos/bisher) wiedergewählt worden. Minder hatte vor der Wahl zittern müssen, doch konnte er sich hinter Germann mit einem satten Vorsprung von seinen weiteren Widersachern absetzen.


13:45

Uri: SVP jagt FDP den Sitz ab

Im Kanton Uri kann die SVP der FDP den einzigen Nationalratssitz des Kantons abnehmen. Beat Arnold wird neu in die Volkskammer gewählt. FDP-Vertreterin Gabi Huber war zurückgetreten, womit sich CVP wie SVP um den freigewordenen Sitz beworben hatten.

Die FDP hingegen rechnete sich gute Chancen auf einen Sitz im Ständerat aus. Mit Josef Dittli konnte sie den Sitz des Grünliberalen Markus Stadler übernehmen, der nicht mehr angetreten war. Der zweite Ständeratssitz bleibt bei Isidor Baumann (CVP/bisher).

13:29

Hochrechnung Basel-Stadt

Überraschung in Basel-Stadt: Die Liberal-demokratische Partei (LDP) und die Grünen könnten gemäss Hochrechnung je einen Sitz auf Kosten von CVP und FDP gewinnen.

Die Grünen könnten damit den Sitz zurückholen, den sie vor vier Jahren an die CVP verloren hatten.

13:25

Resultat Appenzell Ausserrhoden

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist bereits klar: Der bisherige Nationalrat Andrea Caroni (FDP) wird neu Ständerat, David Zuberbühler (SVP) erobert den einzigen Nationalratssitz.

13:17

Die Auszählung geht weiter

 (Keystone)
(Keystone)

In der ganzen Schweiz sitzen gegenwärtig zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in den Wahlbüros (oft Turnhallen, Schulhäuser, Gemeindehäuser), wo eifrig gezählt wird. Bei den Stimmenzählern am beliebtesten sind Listen, die unverändert eingeworfen oder eingeschickt wurden. Diese geben am wenigsten zu tun.

12:40

Kantone mit mehr und weniger Abgeordneten

Je nach Bevölkerungszahl müssen bei diesen Wahlen einige Kantone einen Sitz im Nationalrat einbüssen, einige erhalten einen zusätzlichen Sitz: die Kantone Zürich, Aargau und Wallis. Einen Sitz weniger zur Verfügung haben die Wählenden in den Kantonen Bern, Solothurn und Neuenburg.

12:25

Erste Hochrechnungen der SRG SSR

Im Kanton Aargau gewinnen die Schweizerische Volkspartei (SVP) und die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP.Die Liberalen) je einen Sitz im Nationalrat hinzu, die Sozialdemokratische Partei (SP) verliert einen Sitz (der Kanton kann wegen Bevölkerungszuwachs einen Sitz mehr vergeben als bei den Wahlen 2011). Alle anderen im Parlament vertretenen Parteien bleiben unverändert.

Damit wäre die SVP mit 7 Sitzen klar die stärkste Kraft im Aargau, die FDP mit 3 Sitzen an zweiter Stelle, die SP hätte noch 2 Sitze. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Grüne, Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) und Grünliberale Partei (GLP) hätten je einen Sitz.

In Graubünden erobert die FDP den bisherigen einzigen Sitz der GLP zurück, den sie vor vier Jahren an die Grünliberalen verloren hatte. Der Sitz von GPL-Nationalrat Josias Gasser war bereits vor den Wahlen als "Wackelsitz" bezeichnet worden.

Die anderen Parteien (SVP, BDP, CVP) können ihren bisherigen Sitz (je 1) halten. Die BDP, Partei der aus Graubünden stammenden Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf, muss allerdings Wählerverluste hinnehmen.

12:00

Die Auszählung der Stimmen beginnt

Seit mittags punkt 12 Uhr sind in der Schweiz die Wahlurnen geschlossen. Nun hat die Auszählung der Stimmen für die National- und Ständeratswahlen begonnen. Wir informieren Sie auf diesem Blog über die laufenden Entwicklungen des Wahlsonntags.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Kräfteverhältnisse der grössten Parteien in der grossen Kammer (Nationalrat) seit 1979.

Politische Verortung der grössten Parteien in acht Themenfeldern


Parlamentswahlen

Wahlblog am 18.10., ab 12:00

Ab Sonntagmittag können Sie auf dieser Seite die Wahlen in der Schweiz verfolgen.

Der folgende Artikel bietet einen Überblick der Ergebnisse der letzten Umfrage der SRG SSR zwei Wochen vor den Wahlen: