Samstag 21.11.2009
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Zürcher Polizeivorsteherin macht Street Parade Auflagen

 

Zürich - Die Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer droht der Street Parade per 2009 mit dem Entzug der Bewilligung. Dies, falls es im kommenden August nicht gelinge, die letztjährigen Alkoholexzesse auf Zürichs Strassen zu verhindern.

Falls sich die Situation bei der diesjährigen Street Parade vom 9. August nicht verbessere, stelle sich der Stadtrat ernsthaft die Frage, ob er den Technoanalass weiterhin bewilligen wolle. Dies drohte Maurer in einem Interview im "Tages-Anzeiger" an.

Bei der Zürcher Street Parade, dem europaweit grössten Techno-Anlass, verlaufe die Entwicklung analog zur Berliner Love Parade, warnt Maurer. Je länger je mehr werde der Anlass für Drogen- und Alkohlexzesse missbraucht. Jugendliche aus der ganzen Schweiz und dem Ausland kämen nach Zürich, um sich zu besaufen.

Bei der letzten Street Parade mussten über 250 Personen wegen Alkohol und Drogen behandelt werden. Die Stadt erarbeitete deshalb zusammen mit den Organisatoren der Street Parade ein Massnahmenpaket gegen die Alkoholexzesse.

Maurer räumt im Interview aber ein, dass die Street-Parade-Verantwortlichen nicht die Verantwortung übernehmen könnten für alles, was am Street-Parade-Wochenende in Zürich abgehe.

Stefan Epli, Mediensprecher der Street Parade, bedauerte auf Anfrage, dass Zürichs Alkohol- und Drogenprobleme derart auf dem Buckel der Street Parade ausgetragen würden. Es gebe viele Veranstaltungen in Zürich mit ähnlichen Problemen.

Die Street Parade findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt. 2007 wurde sie von rund 800 000 Personen besucht.

 

SDA-ATS

 

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