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Rund um den Bodensee

Zukünftig reicht ein Billet für eine ganztägige Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Bodenseeregion.

(Keystone)

Das Bahn-, Bus- und Schifffahren in der Bodensee-Region wird durch eine grenzübergreifende "Tageskarte Euregio Bodensee" vereinfacht.

Die "Tageskarte Euregio Bodensee" gilt ab dem 1.März 2002. Rund 60 Transport-Unternehmungen aus der Region werden sich am Projekt beteiligen. Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) gab für das neue Angebot am Freitag in Herisau grünes Licht.

Das Gebiet um den Bodensee wird dabei in verschiedene Zonen eingeteilt. Vorgesehen sind Tageskarten für zwei Zonen oder für das ganze Gebiet. Eine Tageskarte für Erwachsene für alle Zonen kostet voraussichtlich 26 Euro oder 40 Franken.

Die Tageskarte Euregio Bodensee geht auf die IBK-Konferenz vom Dezember 2000 zurück. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung wurden nun in Herisau die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen geregelt.

Vorbildliche Zusammenarbeit

Der Ausserrhoder Landammann Hans Altherr, Vorsitzender der IBK, lobte die erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit während bald 30 Jahren. Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis für die Sichtweisen der anderen IBK-Länder und -Kantone prägten die Organisation.

Die IBK-Regierungschefs befassten sich mit weiteren Themen aus den Bereichen Verkehr, Bildung und Wissenschaft, Umwelt und Wirtschaft. So wurde etwa die Zusammenarbeit der Universitäten Zürich, St.Gallen und Konstanz sowie zahlreicher Fachhochschulen im Rahmen der virtuellen Bodenseehochschule konkretisiert.

Anschluss ans Eisenbahn-Hochleistungsnetz

Mit einer Resolution fordert die IBK eine schnelle Anbindung der Ostschweiz und der gesamten Bodenseeregion ans europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz. Die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sollen die grenzüberschreitenden Schienen-Infrasturkturen koordiniert ausbauen.

Die Schweiz wurde aufgefordert, die grenznahen Bahnknotenpunkte Singen, Bregenz und Feldkirch mit dem Eisenbahnnetz und dem Taktsystem der Schweiz zu verknüpfen. Zudem sei die Strecke von Chur über St.Margrethen, Rorschach, Romanshorn, Kreuzlingen, und Konstanz nach Schaffhausen einer Hauptlinie aufzuwerten.

In der IBK arbeiten die Kantone St.Gallen, beide Appenzell, Thurgau, Schaffhausen, Zürich, das Fürstentum Liechtenstein sowie die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg mit. Den Vorsitz hält zur Zeit Appenzell Ausserrhoden.

swissinfo und Agenturen

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