Die Schweiz und die Finanzkrise
Schweizer Steuerpolitik weiter unter Druck
Die Schweiz steht nicht mehr auf der grauen Liste der OECD. Dennoch bleibt der Druck gegen Steuerschlupflöcher bestehen. Die von den Banken angestrebte Abgeltungssteuer wird von der EU nicht akzeptiert. Das ist das Fazit des Europa Forums in Luzern. ... »
30'000 Personen demonstrieren gegen Sozialabbau
Für den Erhalt von Arbeitsplätzen, faire Löhne und sichere Renten haben am Samstag auf dem Berner Bundesplatz rund 30'000 Menschen demonstriert. Sie zeigten sich wütend darüber, dass einfache Arbeitnehmende die Finanzkrise ausbaden sollen. ... »
150 Jahre Gefängnis für Milliardenbetrüger Madoff
Der amerikanische Wirtschaftskriminelle Bernard Madoff ist in New York zu 150 Jahren Haft verurteilt worden. Seine betrügerischen Investitionsgeschäfte haben einen Schaden von rund 65 Mrd. Dollar (70 Mrd. Franken) verursacht. ... »
UNO-Konferenz über Folgen der globalen Finanzkrise
Die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Entwicklung steht im Zentrum einer UNO-Konferenz in New York. Die Schweizer UNO-Mission in New York warnt vor zu grossen Erwartungen. ... »
Mit 3. Konjunkturpaket Rezessionsfolgen abfedern
Der Bundesrat hat am Mittwoch ein 400-Millionen-Paket zur Abschwächung der Arbeitslosigkeit vorgestellt. Insgesamt beläuft sich diese 3. Finanzspritze auf 750 Mio. Franken. Linke und Gewerkschafter hatten einen höheren Betrag gefordert. ... »
Wird der Bund Aktionär der UBS?
Am 9. Juni beginnt die Frist, während der die Eidgenossenschaft ihre Unterstützung über 6 Milliarden Franken bei der Grossbank UBS in Aktien umwandeln kann. Doch die Regierung hat bereits die Absicht bekräftigt, sich aus der Bank zurückzuziehen - allerdings nicht überstürzt. ... »
Exportkrise: Viel Arbeit für die Osec
Mit einer Verzögerung hat die Rezession nach der Finanzbranche auch die reale Wirtschaft erfasst. 2009 brachen bei vielen Export-Unternehmen die Ausfuhren stark ein. Aber die Osec, der vom Bund mandatierte Aussenwirtschafts-Förderer, hat alle Hände voll zu tun. ... »
CS: Mehr Kundengeld trotz weniger Bankgeheimnis
Im internationalen Vergleich steht die Credit Suisse nach dem guten 1. Quartal den anderen Grossbanken in nichts nach. Trotz aufgeweichtem Bankgeheimnis fliessen ihr Neugelder zu, und gute Boni gehören offenbar auch wieder dazu. ... »
Credit Suisse schreibt schwarze Zahlen
Während die Grossbank UBS letzte Woche an der Generalversammlung erneut Milliardenverluste vermeldete, verzeichnete die Credit Suisse im ersten Quartal 2009 einen Reingewinn von 2 Mrd. Franken und einen Zufluss von neuen Geldern von 11,4 Mrd. Franken. ... »
Resignierter Aktionärssupport für UBS-Spitze
Die UBS-Aktionäre haben, mehr resigniert als verärgert, ihre neue Führungs-Spitze abgesegnet - trotz erneuten Milliardenverlusten und Massenabbau an Stellen. Ein gewisser Sarkasmus lag über der Stimmung an der Generalversammlung. ... »
Harsche Reaktionen auf UBS-Entscheide
Die UBS-Aktionäre haben Jahresbericht und -rechnung der grössten Schweizer Bank klar genehmigt und alt-Bundesrat Kaspar Villiger in den Verwaltungsrat gewählt. Der hohe Quartalsverlust und der Stellenabbau geben aber zu harschen Kritiken Anlass. ... »
Milliardenverlust und Massenentlassungen bei der UBS
Die UBS ist noch lange nicht aus dem Schneider: Im 1. Quartal 2009 schrieb sie erneut einen Verlust von 2 Mrd. Franken, der Netto-Geldabfluss beträgt rund 23 Mrd. Franken. Der neue Konzernchef Oswald Grübel will 8700 Stellen streichen – allein in der Schweiz 2500. ... »
"Ein Systemwechsel wäre nötig gewesen"
Eine Krise mit systemischem Ausmass bekämpft man nicht mit konjunkturellen Instrumenten, kommentiert der Freiburger Wirtschafts-Professor Sergio Rossi die Beschlüsse des G-20-Gipfels in London. ... »
"Schweiz auf Bewährung"
Die schwarze Liste der Steueroasen drohte ihr, auf der grauen steht sie, auf die weisse muss sie: Die Schweizer Medien mahnen den Bundesrat nach den Beschlüssen am G-20-Gipfel in London zum raschen Handeln. ... »
Die neue G-20-Weltordnung und die Schweiz
Bleiben vom G-20 Gipfel mehr als nur grosse Worte? Hat die Schweiz mit ihrem Platz auf einer grauen OECD-Liste das grosse Los gezogen oder droht der Untergang des schweizerischen Bankensystems? Wirtschaftsexperte Rudolf Strahm gibt Antworten. ... »
G-20 sagt Steuerparadiesen den Kampf an
Die Regierungschefs der stärksten Industrie- und Schwellenländer einigten sich in London auf eine gigantische Finanzspritze zur Ankurbelung der Wirtschaft - und auf die Publikation von Listen zu Steueroasen. ... »
Für Schweizer Presse ist UBS-Lohnlimite "chancenlos"
Die Schweizer Presse sieht für die am Montag im Nationalrat mit grosser Mehrheit beschlossene Lohnlimite für UBS-Topkader kaum eine Chance. Das abgesegnete Wirtschaftspaket stiess auf geteilte Meinung. ... »
Der Banker und der Mönch
Im KKL Luzern hat Bundesrat Ueli Maurer den ESPRIX 2009 für Qualitätsunternehmen verliehen. Vorher kreuzten auf dem Podium Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, und Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, die Klingen. ... »
Auf Villiger wartet eine Herkulesaufgabe
Die Presse lobt die Wahl von alt Bundesrat Kaspar Villiger zum UBS-VR-Präsidenten, ohne auf Skepsis zu verzichten: Vom Senioren-Team Villiger-Grübel ist die Rede und der freisinnigen Verfilzung - trotz persönlich hoher Reputation. ... »
Ist Kaspar Villiger der richtige Mann?
Alt Bundesrat Kaspar Villiger soll das Vertrauen in die UBS wiederherstellen. Wirtschaft und Banken hegen Hoffnungen, die Parteien sind unterschiedlicher Meinung. Klar ist, dass Villiger nicht als Staatsvertreter im Verwaltungsrat der Grossbank Einsitz nimmt. ... »
Alt Bundesrat Villiger soll Kurer an UBS-Spitze ablösen
UBS-Präsident Peter Kurer soll durch alt Bundesrat Kaspar Villiger ersetzt werden. Die grösste Schweizer Bank will damit nach dem Konzernchef auch den Präsidenten des Verwaltungsrats auswechseln. ... »
Das Parlament in Zeiten der Krise
Die Finanzkrise wirft Schatten auf die Frühjahrssession des Parlaments. In einer dringlichen Debatte wird dieses die Affäre um UBS und Bankgeheimnis diskutieren. Zudem äussern sich die Parlamentarier zum zweiten Krisenpaket der Regierung. ... »
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt
Das Schweizer Bankgeheimnis wird im Ausland oft als Hilfestellung für Steuerhinterziehung oder –Betrug angeprangert. Urs Philipp Roth, Chef der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) sieht das anders. ... »
"Nicht nur die UBS verhalf Kunden zur Steuerflucht"
Die UBS hat noch bis am 30. April Zeit, den US-Steuerbehörden ihre Verteidigung vorzulegen. Für Lawrence Horn, New Yorker Anwalt und Rechtsvertreter verschiedener UBS-Kunden, ist die UBS nicht die einzige Bank, die Steuergeld am US-Fiskus vorbeischleuste. ... »
UBS-Konzernchef Rohner geht
Oswald Grübel, der frühere CEO der Credit Suisse, löst mit sofortiger Wirkung UBS-Chef Marcel Rohner ab. Dies gab die von der Finanzkrise und der Steueraffäre mit den USA unter Druck stehende Schweizer Grossbank bekannt. ... »
Bankenkrise: Bundesrat nimmt Heft in die Hand
Der Bundesrat will ohne Verzug eine Strategie entwickeln, um die Interessen der Schweiz in der Bankenkrise zu wahren. Er setzt zu diesen Zweck einen Dreierausschuss der Landesregierung und eine Task Force mit Experten ein. ... »
UBS: Finma rechtfertigt ihren Entscheid
Die Finanzmarktaufsicht ist der Ansicht, mit der Herausgabe der Daten von 300 UBS-Kunden an die US-Steuerbehörden rechtstaatlich korrekt gehandelt zu haben - trotz des Verbots des Bundesverwaltungs-Gerichts, Daten von acht UBS-Kunden zu übermitteln. ... »
Rekordverlust auch für Credit Suisse
Einen Tag nach der UBS hat am Mittwoch auch die Credit Suisse (CS) einen Rekordverlust für 2008 bekannt gegeben. Beim zweitgrössten Schweizer Bankkonzern machte das Minus 8,2 Milliarden Franken aus. Im Unterschied zur UBS flossen der CS aber neue Kundengelder zu. ... »
UBS zwischen innenpolitischen und globalen Zwängen
Die Reaktionen auf die Rekordverluste der UBS fallen vielschichtig aus: Politische Parteien empören sich über die Bonus-Politik und den staatlichen Auffang-Fonds. Bankexperten beurteilen die Resultate globaler. Die UBS-Aktie schliesslich legte zu. ... »
UBS: 2008 war das schlimmste Jahr der Geschichte
Für 2008 schreibt die UBS einen Gesamtverlust von 19,7 Milliarden Franken; allein im letzten Quartal waren es 8,1 Mrd., bei 85,8 Mrd. abgeflossenen Kundengeldern. Die Grossbank zahlt 1,8 Mrd. Boni aus und baut weitere 2000 Stellen ab. ... »
Suche nach Substanz in Davos
"Ermüdende Floskeln, überforderte alte Garde, Suche nach inhaltlicher Substanz, Eiertanz, Spielwiese für Mächtige": Nach dem Weltwirtschaftsforum sucht die Schweizer Presse verkrampft nach Resultaten oder zumindest Anhaltspunkten, die einen Ausweg aus der Krise andeuten könnten. ... »
Weltwirtschaftsforum im Griff der Finanzkrise
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat das diesjährige WEF fest im Griff gehabt. Während die Banker als Verantwortliche für den Scherbenhaufen meist die Köpfe einzogen und das Rampenlicht mieden, überboten sich Politiker mit Lösungsvorschlägen für die Krise. ... »
"Gegenüber kritischen Stimmen waren wir taub"
Davos und die Krise, die Krise und Davos. Dieses Jahr funktioniere das eine nicht ohne das andere, erklärt der Generaldirektor des World Economic Forums (WEF) und lädt gleichzeitig zu einer generellen Mea Culpa ein. Das WEF-Jahrestreffen beginnt am Mittwoch. ... »
Davos: Schweiz setzt sich gegen Protektionismus ein
Die Schweizer Wirtschaftsministerin Doris Leuthard will in Davos versuchen, wieder mehr Dynamik in die Doha-Runde zu bringen. Deshalb hat sie 20 Minister aus WTO-Mitgliedsländern am Samstag zu einem Treffen eingeladen. ... »
"Annus horribilis" für Finanzbranche und UBS
Noch im Dezember 2007 hatte bei Prognostikern eine verhaltene Zuversicht für den Schweizer Finanzsektor überwogen. Was dann 2008 folgte, haben sich wohl nur wenige vorstellen können. Höhepunkt war das UBS-Drama, das in mehreren Akten ablief. ... »
Finanzstürme bringen auch Wirtschaft ins Wanken
Der Winter in der Schweiz hält zur Zeit nicht nur die Landschaft fest im Griff: Die Minustemperaturen haben sich von den Führungsetagen der Banken auch in jene der Realwirtschaft eingeschlichen. Und das nach einem börsenmässig niederschlagsreichen Jahr. ... »
"Öffentliche Diskussion wäre notwendig"
Mit 68 Mrd. Franken wollen Nationalbank und Bund der angeschlagenen Schweizer Grossbank UBS unter die Arme greifen. Platz für öffentliche Diskussion oder demokratische Abläufe hat es dabei kaum, sagt Ökonomie-Professor Volker Grossmann. ... »
UBS-Aktionäre sagen Ja zu Bundes-Milliarden
Die Aktionäre der angeschlagenen Schweizer Grossbank haben das 6-Mrd.-Hilfspaket des Bundes an der Generalversammlung gutgeheissen. Präsident Peter Kurer musste wegen der Bonuszahlungen erneut schwere Kritik einstecken. ... »
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Abstimmungen vom 29. November 2009: Minarett-Initiative, Kriegsmaterial-Exporte und Kerosin-Steuern.
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