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Swisscom steigt aus Satellitenkommunikation aus

Der Telekommunikationskonzern Swisscom steigt aus dem Geschäft mit der Satellitenkommunikation aus und baut 41 Stellen ab. Swisscom begründete den Entscheid mit dem raschen Wandel in der Technologie und kostengünstigeren Übertragungsmöglichkeiten.

Ende des Jahres 2001 gibt die Swisscom die Satelliten- Kommunikation über die eigenen Bodenstationen in Leuk VS (Bild), Zürich, Basel und Genf auf. Die Walliser Regierung verurteilte den Entscheid in einer Reaktion "aufs Schärfste".

Insgesamt sind vom Rückzug der Swisscom aus diesem Geschäft 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, für die ein Sozialplan besteht. Die Bodenstationen in Leuk, Zürich, Basel und Genf betreibt das Unternehmen seit 25 Jahren.

Swisscom begründete am Dienstag (28.03.) den Ausstieg aus diesem Geschäft mit dem raschen Wandel in Technologie und Märkten der Telekommunikation. Die internationalen Telecom-Dienste würden heute mit Vorteil über andere Medien oder mit dem Einkauf von Dienstleistungen anderer Unternehmen angeboten.

Der Anteil des interkontinentalen Verkehrs, der ausschliesslich über Satelliten abgewickelt werden kann, betrage heute nur noch 1 Prozent des gesamten internationalen Verkehrs, teilte die Swisscom weiter mit. Swisscom rechnet als Folge des Ausstiegs mit Kosteneinsparungen über die nächsten zehn Jahre von rund 100 Mio. Franken. Die Bodenstationen werden verkauft oder abgebrochen. Auch nach dem Ausstieg seien die von Swisscom gegenüber ihren Kunden angebotenen Dienstleistungen gesichert.

Scharfe Reaktion aus dem Wallis

Mit Bestürzung reagierte der Walliser Staatsrat am Dienstag auf den Swisscom-Entscheid. Mit der Schliessung der Bodenstation Leuk gingen im Wallis 31 Arbeitsplätze verloren, schreibt die Regierung in einem Communiqué.

Der Staatsrat bedaure sehr, dass die Swisscom diesen Entscheid getroffen habe, noch bevor mit den kantonalen Behörden eine Lösung gefunden werden konnte. Dabei hätten seit März 1999 mehrere Treffen mit Swisscom-Verantwortlichen stattgefunden.

Die Gewerkschaft Kommunikation protestierte ebenfalls vehement gegen die Schliessung der Bodenstation Leuk. Nach ihren Informationen sind im Wallis sogar 36 Stellen betroffen. Die Gewerkschaft forderte die Swisscom auf, im Wallis und in anderen Randregionen neue Stellen zu schaffen.

swissinfo und Agenturen

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