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Rauch über einem von Rebellen gehaltenen Quartier von Aleppo. Am Samstag griffen trotz Waffenstillstand erneut Kampfjets die Stadt an. (Archiv)

Keystone/AP/MANU BRABO

(sda-ats)

Luftschläge der syrischen Armee und seiner Verbündeten erschüttern die Rebellengebiete in Aleppo den dritten Tag in Folge. Raketen seien auf 13 Bezirke im umkämpften Ostteil der Stadt niedergegangen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Ein Aktivist berichtete von mindestens elf Toten. Artilleriefeuer und international geächtete Fassbomben würden die Rettungsmassnahmen für die unter den Trümmern verschütteten Menschen erschweren. Im Umland Aleppos rückten Regimetruppen nach Gefechten gegen Aufständische vor.

Bereits am Donnerstag und Freitag hatten Hunderte schwere Luftangriffe mehr als 100 Menschen in Aleppo getötet. Zuvor hatte die Regierung von Machthaber Baschar al-Assad den Beginn einer Bodenoffensive angekündigt, um Aleppo vollständig zurückzuerobern.

Die USA und Russland hatten sich nicht auf eine Rückkehr zur Anfang der Woche zusammengebrochenen Waffenruhe für das Bürgerkriegsland einigen können. In den Rebellengebieten Aleppos sollen sich noch mehr als 250'000 Menschen aufhalten.

sda-ats

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