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Urnengänge nach Kantonen unter der Lupe


Wo sich Ausländer-Skepsis am hartnäckigsten hält


Von Duc-Quang Nguyen und Marc-André Miserez



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Gegen den Bau von Minaretten, für die Ausschaffung verurteilter Ausländer, gegen die Masseneinwanderung, für die Durchsetzung der Ausschaffungs-Initiative: Seit 2009 hat sich das Schweizer Stimmvolk vier Mal zu Ausländerthemen der nationalkonservativen SVP geäussert. Und jedes Mal schwangen die gleichen Kantone obenaus, wie folgende Grafiken zeigen.

 (swissinfo.ch)
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Obenstehende Grafik zeigt den Prozentsatz an Ja-Stimmen pro Kanton bei den letzten beiden Initiativen der Schweizerischen Volkspartei (SVP) zur Ausschaffung "krimineller Ausländer". Jene Kantone, die den Forderungen der Partei am meisten gewogen waren, blieben die gleichen, 2010 wie 2016. Trotzdem nahm die Annahmequote überall ab: Die Initiative von 2010 wurde schweizweit mit 52,9% der Stimmen angenommen, jene von 2016 mit 58,9% abgelehnt.

Die Strichdicke in der Grafik entspricht der Bevölkerungszahl des jeweiligen Kantons. Die Veränderungen in deutschsprachigen Kantonen sind rot, in französisch- und italienischsprachigen blau dargestellt.

 

 (swissinfo.ch)
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Hier dargestellt sind die Annahmequoten nach Kanton bei den letzten vier Initiativen der SVP zu Ausländerthemen. Die Minarettverbots-Initiative wurde mit 57,5% angenommen, jene gegen Masseneinwanderung mit 50,3%.

Jene Kantone, die den Anliegen gegenüber wohlwollend gesinnt waren, blieben die gleichen. Trotzdem zeigt die Annahmequote eine allgenmein abnehmende Tendenz, ausser in den Kantonen Tessin, Nidwalden, Jura und Genf, wo sie einem Sägezahn-Muster gleicht.

Die Strichdicke in der Grafik entspricht der Bevölkerungszahl des jeweiligen Kantons. Die Veränderungen in deutschsprachigen Kantonen sind rot, in französisch- und italienischsprachigen blau dargestellt.

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