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Bombardier sticht Stadler Rail und Siemens aus


Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bestellen 59 Doppelstockzüge für den Fernverkehr für insgesamt 1,9 Mrd. Fr. beim kanadischen Hersteller Bomardier. Siemens und die Schweizer Stadler Rail gehen bei der grössten Rollmaterial-Bestellung der SBB-Geschichte leer aus.

Die SBB begründen ihre Herstellerwahl unter Anderem damit, dass die Bombardier-Fahrzeuge über den breitesten Innenraum und eine maximale Anzahl Sitze bieten und dass die neuen Fahrzeuge über energieeffiziente Motoren verfügen, dank denen Energie-Einsparungen von 10% möglich seien.

Weiter seien schnelle Fahrgastwechselzeiten möglich und die Intercity-Züge verfügten über ein grosses Restaurant sowie einen geräumigen Familienwagen. Ferner seien die Standard-Toiletten grösser und sowohl in der 1. wie der 2. Klasse sei kabelloses Internet verfügbar.

Zur Sicherheit der Reisenden sind die Züge ferner mit Videoüberwachung und einem Notrufsystem ausgerüstet.

Und schliesslich sind die neuen Fahrzeuge "druckertüchtigt": In langen Tunnels und beim Kreuzen von Zügen entstehen nach SBB-Angaben für die Reisenden spürbar geringere Druckwellen und weniger Ohrendruck.

Insgesamt habe Bombardier bezüglich Anschaffungs- und Lebenszyklus-Kosten der neuen Fahrzeuge die günstigsten Bedingungen offeriert, hielten die SBB fest.

Bundesrat Leuenberger ist mit dem Entscheid der SBB zufrieden. Bei Stadler Rail des Nationalrats Peter Spuhler zeigt man sich "sehr enttäuscht", desgleichen bei Siemens.

swissinfo.ch und Agenturen



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