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#SWISSHISTORYPICS Führendes Kinderspital Europas ist 150-jährig

Das Universitäts-Kinderspital Zürich ist das grösste seiner Art in der Schweiz. Es wurde vor 150 Jahren eröffnet, als der Arzt und Philanthrop Conrad Cramer eine Stiftung zum Gedenken an seine Frau Eleonore gründete. Heute ist das Krankenhaus eines der führenden Zentren für Jugend- und Kindermedizin in Europa.

Die Eleonorenstiftungexterner Link wurde 1868 gegründet, als Conrad Cramer der Stadt Zürich 50'000 Franken für den Bau des Spitals spendete. Heute beschäftigt die Stiftung rund 2300 Mitarbeiter, die jährlich 100'000 junge Patienten vom Neugeborenen bis zum 18-Jährigen betreuen.

Das Kinderspitalexterner Link hatte einen bescheidenen Start am 12. Januar 1874. Die Tagespauschale betrug 1.50 Franken für Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich und 2 Franken für Patienten mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons. Schon damals deckten diese Tarife nicht die tatsächlichen Kosten von 3.27 Franken pro Tag. Im ersten Jahr wurden 134 Kinder behandelt und während insgesamt 6150 Tagen betreut, was einem durchschnittlichen Aufenthalt von 45,9 Tagen pro Patient entspricht. Auch ambulante Behandlungen wurden von Anfang an durchgeführt, mit 148 ambulanten Patienten im ersten Jahr.

Seit der Gründung des Krankenhauses hat die Patientenaufnahme so stark zugenommen, dass die Infrastruktur nicht mehr in der Lage ist, die Anforderungen der pädiatrischen Medizin zu erfüllen. Deshalb wird ein neues Gebäude hinzukommen, das genügend Platz für die zukünftigen Bedürfnisse des Krankenhauses bieten soll.


Conrad Cramer (1831 - 1918)

Studium der Medizin und Ausbildung zum Chirurgen in München, Wien und Paris.

Bei der Eröffnung des Krankenhauses im Jahre 1874 hatte das Spital 30 Betten.

Für das gesamte Krankenhaus war 1 Assistenzarzt. Die Buchhaltung wurde von einer einzigen Haushälterin geführt, die sich auch um das Pflegepersonal kümmerte.

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