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Zwei Jahre arabischer Frühling Syrien oder ein Land zerfällt

Am 17. Dezember zündet sich in der Stadt Sidi Bouzid der junge Strassenhändler Mohamed Bouazizi an und stirbt Tage später im Spital. Sein Tod, gedacht als verzweifelter Protest gegen Polizeiwillkür, war der Auftakt zur Yasmin-Revolution in Tunesien.

Der Volksaufstand griff von dort auf andere arabische Länder über. Nach dem Sturz des tunesischen Herrschers Ben Ali musste Mubarak in Ägypten abdanken, in Libyen wurde Gaddafi getötet, und in Yemen Herrscher Saleh vertrieben.

Auch Syrien konnte sich dem Aufstand des Volkes nicht entziehen. Aber das Assad-Regime widersetzt sich seit März 2011 mit der Devise der verbrannten Erde allen Angriffen. Die reguläre Armee und die Assad-freundliche Shabiha-Miliz schlagen Demonstrationen von Oppositionellen blutig nieder und halten den bewaffneten Gruppen des Widerstands entgegen.

Bis heute starben im syrischen Bürgerkrieg über 40'000 Menschen, die meisten Zivilisten, während Zehntausende in Nachbarländern flüchteten. Das IKRK rechnet bis Ende Jahr mit 500'000 Menschen, die Hilfe benötigen.

Der Peruaner Moises Saman fotografierte in Syrien sowie in Flüchtlingslagern in Jordanien und der Türkei, wo die Lebensbedingungen sehr hart sind. Seine Bilder zeugen vom Alptraum, der die Menschen dort verfolgt.

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