"Geld für Unterkunft"

Weiterhin sind Flüchtlinge auf Hilfe angewiesen. www.undp.ru

16'000 Familien, die in der russischen Republik Inguschetien tschetschenische Flüchtlinge beherbergen, erhalten finanzielle Unterstützung aus der Schweiz.

Dieser Inhalt wurde am 10. Dezember 2001 - 15:11 publiziert

Wie bereits im vergangenen Winter unterstützt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Inguschetien mit dem Programm "Cash for Shelter" (Geld für Unterkunft) erneut Familien, die bei sich Vertriebene aufgenommen haben.

Der Betrag von 3000 Rubeln (rund 170 Franken) soll den Familien erlauben, für die eigenen Grundbedürfnisse und diejenigen ihrer Gäste aufzukommen. Nach Angaben der DEZA vom Montag belaufen sich die Kosten für diese humanitäre Aktion auf rund 2,7 Mio. Franken.

Die Zahlungen werden laut DEZA nach Überprüfung der Listen über das offizielle Postsystem abgewickelt. Die ersten Auszahlungen erfolgen bereits in diesen Tagen.

Schweizer Botschafter besucht Region

Der Schweizer Botschafter in Russland, Walter Fetscherin, ist am Sonntag zu einem viertägigen Besuch in die Region gereist. Er infomiert sich dort über Projekte der Humanitären Hilfe der Schweiz, wie die DEZA am Montag mitteilte.

Zur Zeit stehen vier Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) in der Region im Einsatz.

Im Herbst 1999 flüchteten mehr als 230'000 Menschen wegen des Kriegs in Tschetschenien in die Nachbarrepublik Inguschetien. 150'000 Vertriebene halten sich noch immer dort auf, wo sie seither bei Gastfamilien, in Zeltlagern oder Massen-Unterkünften leben.

swissinfo und Agenturen

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