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DÜSSELDORF (awp international) - Der Übernahmekampf zwischen Hochtief und dem spanischen ACS-Konzern wird einem Pressebericht zufolge noch einmal spannend. Wenige Tage bevor die letzte Frist für das Umtauschangebot von ACS am kommenden Dienstag ausläuft, überlegen einige Hedge-Fonds, die Pläne von ACS in letzter Minute noch zu torpedieren, wie das "Handelsblatt" am Freitag berichtet. "Bei einigen Fonds herrscht grosse Unzufriedenheit über das Tauschangebot der Spanier", zitiert die Zeitung Finanzkreise. Sie halten das Tauschverhältnis von fünf Hochtief-Aktien für neun ACS-Titel für unattraktiv. Das entsprach am Donnerstag 62,23 Euro für eine Hochtief-Aktie, die an der Börse mit 62,36 Euro notierte.
Deshalb wollen einige Fonds dafür sorgen, dass ACS am Ende der Umtauschfrist doch noch unter die angestrebte 30-Prozent-Marke rutscht. Dafür müssten sie etwa 263.000 Aktien einsammeln, die Hochtief-Anleger bereits zum Tausch eingereicht haben. "Das ist aufwendig, aber möglich", zitiert die Zeitung Oliver Maass, Aktienrechtsexperte der Kanzlei Heisse Kursawe Eversheds in München.
Die insgesamt rund 2,4 Millionen Aktien, die Anleger im Rahmen der ersten Umtauschfrist bis 29. Dezember eingereicht haben, werden an der Börse hoch gehandelt. Jüngst waren sie mit 65 Euro fast drei Euro teurer als die übrigen Papiere von Hochtief an der Börse ? ein lohnendes Geschäft für manchen Aktionär des Essener Konzerns.
Die Hedge-Fonds selbst, so sei aus Finanzkreisen zu hören, verfolgten zwei Ziele: Entweder wollen sie mit dem Aufkauf der zum Umtausch eingereichten Aktien Druck gegenüber ACS aufbauen ? nach dem Motto: Wir lassen die Aktien zurückgehen, wenn ihr uns nicht einen besseren Preis zahlt. Oder sie machen den Umtausch rückgängig, weil sie weiterhin an die Zukunft von Hochtief glauben./fn/tw

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