Navigation

"Home" vertritt Schweiz im Oscar-Wettbewerb

Die Schweiz schickt "Home" von Ursula Meier in den Wettebewerb um die Oscars 2010. Zum Abschluss der Filmwoche "Von Delémont nach Hollywood" in Delsberg wurde der Spielfilm am Samstag für die Kategorie bester fremdsprachiger Film ausgewählt.

Dieser Inhalt wurde am 20. September 2009 - 10:34 publiziert

"Home" hat seit seiner Uraufführung in Cannes 2008 Kritiker und Jurys
überzeugt und national wie international zahlreiche Preise gewonnen, darunter im vergangenen März die Auszeichnung als bester Schweizer Spielfilm 2009.

Der Film erzählt die Geschichte einer Familie, die an einer bis anhin unbenutzten Autobahn lebt. Alles ändert sich jedoch, als die Autobahn in Betrieb genommen wird. "Home" ist der erste abendfüllende Kinospielfilm der Regisseurin Ursula Meier.

Die Auswahl ist mit einer Unterstützung von insgesamt 60'000 Franken verbunden, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) mitteilte.

Die Nominierten aller Oscar-Kategorien werden am 2. Februar 2010 verkündet. Die Oscarverleihung 2010 findet am 7. März 2010 in Hollywood statt.

Weitere Spielfilme im Rennen um den Schweizer Oscar-Beitrag waren "Marcello Marcello" von Denis Rabaglia, "Die Standesbeamtin" von Micha Lewinsky, "Happy New Year" von Christoph Schaub, "Dirty Money" von Dominique Othenin-Girard und "Luftbusiness" von Dominique de Rivaz, zudem die beiden Dokumentarfilme "Nomad's Land" von Gaël Métroz und "Die Frau mit den 5 Elefanten" von Vadim Jendreyko.

In der Jury sassen neben BAK-Filmchef Nicolas Bideau, der Schauspielerin Céline Bolomey und dem scheidenden Direktor des Filmfestivals Locarno Frédéric Maire als Jury-Präsidenten auch Filmjournalisten und Kinobetreiber.

Die neu geschaffene Filmwoche "Von Delémont nach Hollywood" war am Montag mit der Schweizer Premiere von Pipilotti Rists "Pepperminta" eröffnet worden.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.