"Nez Rouge": Erfolgreiche Unfallprävention

Das Logo der Aktion "Nez Rouge". Nez Rouge

Die Unfall-Präventions-Kampagne "Nez Rouge" wird immer beliebter: Über Weihnachten haben sich rund 3'700 Fahrzeuglenkerinnen und -lenker von Freiwilligen nach Hause bringen lassen. Im Vorjahr waren es 2'800 Personen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Dezember 2000 - 08:42 publiziert

"Nez Rouge" steht Autofahrerinnen und -fahrern offen, die sich nicht mehr selber ans Steuer setzen wollen - sei es, weil sie zuviel getrunken, Medikamente eingenommen haben oder weil sie einfach übermüdet sind.

Wer "Nez Rouge" über die Festtage in Anspruch nehmen will, wählt die Gratisnummer 0800 802 208. Für jeden Transport braucht es drei Freiwillige: Einer fährt das Kundenauto, einer amtiert als Begleitperson und ein dritter folgt im "Nez Rouge"-Wagen.

Dieses Jahr hätten auch ganz junge Fahrzeuglenkerinnen und -lenker "Nez Rouge" beansprucht, erklärte Rudolf Gerber von "Nez Rouge" gegenüber swissinfo. Gerber: "Den Jungen wird oft Verantwortungs-Losigkeit nachgesagt. Wir machten da jetzt aber ganz andere Erfahrungen."

2'028 Freiwillige seien bisher im Einsatz gestanden. Über 81'000 Kilometer habe "Nez Rouge" im Dienst der Verkehrs-Sicherheit zurückgelegt. Die Spitzenwerte stammten aus den Kantonen Bern und Genf.

Auch an Silvester wird "Nez Rouge" zweifellos viel zu tun haben, prognostizierte Gerber. Er sei ganz sicher, dass man auch hier eine markante Zunahme von Autofahrerinnen und -fahrern, die sich nach Hause chauffieren lassen werden, feststellen wird.

swissinfo


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