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"Public Eye on Davos" zieht positive Bilanz

Die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, spricht am anderen " Davos."

(Keystone)

Die Erklärung von Bern (EvB) und Pro Natura haben am Samstag eine positive Bilanz über ihre fünfte Konferenz "Public Eye on Davos" – einem Alternativanlass zum WEF - gezogen.

Kritisiert wurde die mangelnde Gesprächsbereitschaft einiger eingeladener Firmenchefs.

Das globalisierungskritische Gegengewicht zum Weltwirtschaftsforum (WEF) habe sich wachsender Besucherzahlen und beachtlicher internationaler Resonanz erfreut, teilten die Organisationen mit.

Zwischen 500 und 1000 Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz und dem übrigen Europa hätten in den drei Tagen und in unmittelbarer Nähe zum
"Stelldichein der Bosse" die spannenden Diskussionen über die Schattenseiten der Globalisierung und die gesellschaftliche Verantwortung der Konzerne mitverfolgt.

CEOs fehlten

Behandelt wurden gemäss den Organisatoren auch Fälle von Menschenrechts-Verletzungen, Umweltzerstörung und Machtmissbrauch durch Konzerne.

Obwohl einige Firmenchefs für kontroverse Debatten eingeladen worden seien, hätten sie nicht teilgenommen.

"Fehlende Gesprächsbereitschaft und Leugnen von Konflikten ist kein besonders partnerschaftliches Verhalten", sagte Matthias Herfeldt von der EvB.

Das Thema der Notwendigkeit internationaler Rechtsnormen für die Aktivitäten multinationaler Konzerne zog sich durch verschiedene Veranstaltungen der globalisierungs-kritischen Konferenz.

Menschenrechtsnormen für Konzerne

Miriam Behrens von Pro Natura forderte die Regierungen auf, verbindliche Regeln zum Schutz von Umwelt und Menschenrechten auf nationaler und internationaler Ebene zu erlassen.

Freiwillige Vereinbarungen und Selbstverpflichtungen reichten nicht aus. Die frühere UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, hatte zur Eröffnung von "Public Eye" dazu angehalten, die weltweiten Konzerne auf die UNO-Menschenrechtsnormen zu verpflichten.

"The Public Eye on Davos" wird von der Erklärung von Bern (EvB) koordiniert, einer unabhängigen entwicklungspolitischen Organisation mit Sitz in Zürich und in Lausanne.

Die EvB wird von 19'000 Mitgliedern getragen und engagiert sich seit 1968 auf nationaler und internationaler Ebene für gerechte und umweltverträgliche Nord-Süd-Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Ernährung.

swisinfo und Agenturen


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