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"Unheilbar krank – und jetzt?"

Mit dem Konzept "Palliative Care" vereinbaren Bund und Kantone eine nationale Strategie für mehr medizinische und pflegerische Angebote für mehr Lebensqualität in der letzten Lebensphase.

Dieser Inhalt wurde am 23. Oktober 2009 - 14:36 publiziert

Die nationale Sterbebegleitungs-Strategie will ermöglichen, dass Menschen jeden Alters in ihrer letzten Lebensphase weniger leiden und gut umsorgt am Ort ihrer Wahl bleiben können.

Das von Gesundheitsminister Pascal Couchepin und dem Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Pierre-Yves Maillard, vorgestellte Konzept "Palliative Care" soll in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden.

Es geht von der Feststellung aus, dass die Menschen älter, ihre Krankheitsverläufe länger und komplexer werden und der Pflegebedarf deshalb ansteigt. Heute erleiden in der Schweiz nur noch 10% der Menschen einen plötzlichen Tod. 90% sterben nach einer mehr oder weniger langen Krankheit.

Die Wahrscheinlichkeit sei damit gross, dass wir alle früher oder später vor der Frage stünden: "Unheilbar krank - und jetzt?", sagte Couchepin. Der Gesundheitsminister bezeichnete es als "zivilisatorische Aufgabe", für die kranken Menschen gute Palliativ-Angebote bereitzustellen.

Gemäss Konzept sollen unter anderem mobile Palliativdienste angeboten werden. Sie sollen schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase daheim oder auch in Altersheimen oder anderen Institutionen begleiten.

swissinfo.ch und Agenturen

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